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Stadt Wolfsburg Kriminaldienst ermittelt nach Explosion in Wohnhaus
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Kriminaldienst ermittelt nach Explosion in Wohnhaus
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00:24 05.03.2018
Es gibt sogar kleine Risse im Mauerwerk: Nach der Explosion in der Allerstraße laufen die Ermittlungen der Kriminalpolizei.  Quelle: Gerewitz
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Nordstadt

 Die Detonation hat sogar kleine Risse im Mauerwerk des Gebäudes verursacht und alle Türen aus den Angeln gehoben.

Gebäude ist weiterhin bewohnbar

Laut Statiker, der noch am selben Abend vor Ort war, ist das Gebäude jedoch weiterhin bewohnbar. Erste Reparaturen wurden bereits durchgeführt, so dass sich zur Nacht alle Wohnungstüren wenigstens schließen ließen. Inzwischen stellte die Wohnungsgesellschaft Volkswagen Immobilien (VWI) allerdings fest, dass alle Wohnungstüren erneuert werden müssen.

Am Montag werden ein Statiker und ein Gutachter von VWI das Haus erneut unter die Lupe nehmen, um die Schadenssumme festzustellen. Michael Leipelt, der als Geschäftsführer der VWI kurz nach der Explosion vor Ort war, sagte: „Der starke Zusammenhalt und die Hilfsbereitschaft der Mieterschaft in dieser Ausnahmesituation haben mich sehr bewegt. Wir stehen im engen Austausch mit den Betroffenen und hoffen sehr, dass es unserem Mieter bald wieder besser geht und er keine bleibenden Schäden davon trägt.“

Kripo ermittelt

Die Ermittlungen zur Ursache hat unterdessen der Zentrale Kriminaldienste der Wolfsburger Polizei übernommen. Das bedeutet jedoch noch nicht, dass ein Verbrechen vorliegt. „Das ist ganz normal“, so Polizeisprecher Sven-Marco Claus.

Am Donnerstag um 19.20 explodierte ein Gas-Luft-Gemisch beim Betrieb eines Bioethanol-Ofens, so der derzeitige Ermittlungsstand (WAZ berichtete). Der 34-jährige Bewohner wurde mit Verbrennungen des Oberkörpers in eine Hannoversche Spezialklinik eingeliefert und wird weiterhin behandelt, Lebensgefahr besteht jedoch nicht. Seine Freundin (27) erlitt eine Rauchvergiftung und einen Schock. Die Druckwelle war so stark, dass Wohnungstüren im ganzen Hausflur beschädigt wurden, in der Wohnung mit dem Ethanol-Ofen sowie in der gegenüberliegenden ging Einrichtung kaputt. „Ein Einsatzgeschehen mit dem Ausmaß, ausgelöst durch die Verpuffung eines Bio-Ethanolofens, hat die Berufsfeuerwehr zum ersten Mal erlebt“, erklärte Manuel Stanke, Leiter des Brand- und Katastrophenschutzes Wolfsburg, zu dem Fall.

Von Frederike Müller

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