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Stadt Wolfsburg Hochring: Die ersten Hochhäuser werden 60 Jahre alt
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Hochring: Die ersten Hochhäuser werden 60 Jahre alt
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00:18 07.10.2018
Früher: Die Hochhäuser im Eichelkamp gibt es jetzt seit 60 Jahren. Quelle: Boris Baschin/Archiv
Wolfsburg

Schon zuvor waren 1958 das alte Gewerkschaftshaus und das Europa-Hochhaus in der Porschestraße entstanden, angesichts der vielen Neubürger baute Wolfsburg in Richtung Himmel. So auch im Hochring.

Hochhäuser: Acht Stockwerke und sehr modern

Offiziell galten die markanten, y-förmigen Blöcke nicht als Hochhäuser, weil sie nur 22 Meter maßen und somit knapp unter der Hochhaus-Grenze lagen. Doch mit acht Stockwerken (und je 40 Wohnungen) waren sie deutlich höher als alle Gebäude der Umgebung - ganz Wolfsburg sprach von den „neuen Hochhäusern“.

So sehen die Hochhäuser am Hochring heute aus. Quelle: Boris Baschin

Das Besondere: Die Stadt beteiligte sich wegen der Wohnungsknappheit an den Baukosten, Bauherr war die Firma Carl Weiss aus Braunschweig. Diese Zusammenarbeit zwischen Stadt und Privatfirmen bei größeren Bauprojekten war neu in Wolfsburg. Dafür durften überwiegend Mitarbeiter des öffentlichen Dienstes in viele der über 100 Wohnungen einziehen, darunter zahlreiche Krankenschwestern sowie Angehörige der Wasserschutzpolizei. Der Mietpreis lag bei 1,50 Mark pro Quadratmeter (75 Cent). Die Häuser verfügten, ganz modern, über Fahrstühle und Müllschlucker, zudem entstanden Einzimmer-Apartments als „Junggesellen-Wohnungen“.

Wenig später entstanden in unmittelbarer Umgebung weitere hohe Häuser, so im gegenüberliegenden Wald (Hochring 32), aber auch in Richtung Klinikum. Die Häuser im Hochring 22 bis 28 gehören heute einer anderen Braunschweiger Firma, in den vergangenen Jahren wurde der ganze Außenbereich aufwendig saniert.

Von Carsten Baschin

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