Volltextsuche über das Angebot:

7 ° / 5 ° Regenschauer

Navigation:
Wolfsburg: Grundstückspreise steigen weiter

Volkswagenstadt hat Braunschweig überholt Wolfsburg: Grundstückspreise steigen weiter

Im Fußball hat Wolfsburg seinen Nachbarn Braunschweig schon lange überholt, jetzt liegt die VW-Stadt auch bei den Immobilien- und Grundstückspreisen vor der Löwenstadt. Das geht aus dem Grundstücksmarktbericht 2017 hervor, den der Gutachterausschuss für Grundstückswerte Braunschweig-Wolfsburg im Katasteramt vorgestellt hat.

Voriger Artikel
Rat verabschiedet Haushalt über 467 Millionen Euro
Nächster Artikel
Wird der Eichelkamp abgehängt?

Die eigenen vier Wände werden immer teurer: In Wolfsburg sind die Grundstückpreise im vergangenen Jahr erneut gestiegen. Das geht aus dem aktuellen Grundstücksmarktbericht hervor.

Quelle: Archiv

Wolfsburg. Für frei stehende Ein- und Zweifamilienhäuser wurde in Wolfsburg 2016 durchschnittlich 310.000 Euro (Braunschweig: 280.000) bezahlt - 2015 waren es noch 287.000 Euro (Braunschweig: 291.000 Euro). „Damit liegt Wolfsburg hinter Hannover und Göttingen auf Rang drei, Braunschweig auf Rang vier“, sagte Volker Stegelmann, Vorsitzender des Gutachterausschusses. Für Reihenhäuser und Doppelhaushälften waren 288.000 Euro fällig (2015: 274.000 Euro) - das bedeutet landesweit ebenfalls Platz drei (Braunschweig: Platz sieben).

Insgesamt, so Stegelmann, habe es im vergangenen Jahr 1460 Kaufverträge (Häuser und Eigentumswohnungen) gegeben - „elf Prozent weniger als 2015“. Es sei ein „Schrumpfen auf Normalmaß“, so der Chef des Gutachterausschusses. Aber: „Der Geldumsatz ist um 15 Prozent auf 349 Millionen Euro gestiegen.“ Dabei seien 224 unbebaute Grundstücke verkauft worden - „eine hohe Zahl“, so Stegelmann. Der durchschnittliche Kaufpreis pro Quadratmeter lag bei 127 Euro (nach 132 in 2015). Die durchschnittliche Grundstücksgröße sank dabei von 906 auf 823 Quadratmeter. Stegelmanns Prognose: „Der positive Entwicklung setzt sich fort.“

Immer mehr Leute kaufen Wohnungen

Wolfsburg. In der Stadt Wolfsburg sank die Zahl der Kaufverträge für Ein- und Zweifamilienhäuser im vergangenen Jahr im Vergleich zu 2015 um sieben Prozent – auf 234. Der Verkauf von Reihenhäusern und Doppelhaushälften stieg hingegen um 22 Prozent auf 186. Der Verkauf von Mehrfamilienhäusern lag – wie 2015 – bei 16.

Für freistehende Ein- und Zweifamilienhäuser verschiedener Altersgruppen wurden laut Gutachterausschuss 248.000 bis 424.000 Euro bezahlt (einschließlich Bodenwert) –1679 bis 2741 Euro pro Quadratmeter. Für Reihenhäuser und Doppelhaushälften wurden zwischen 223.000 und 360.000 Euro bezahlt – 1718 bis 2360 Euro pro Quadratmeter.

Der Verkauf von Eigentumswohnungen legte 2016 um rund 33 Prozent zu. Die durchschnittlichen Kaufpreise lagen zwischen 135.000 und 316.000 Euro – das ergibt einen Wohnflächenpreis von 1308 bis 2674 Euro. „Es wurden viele Luxuswohnungen im Stadtgebiet verkauft“, erklärte Claudia Parpart, Leiterin des Wolfsburger Katasteramtes.

bis

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Stadt Wolfsburg

Themenwoche "Sicherheit": Auf dieser Seite haben wir alle relevanten Artikel mit dem Schwerpunkt Wolfsburg für Sie zusammengefasst. mehr