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Stadt Wolfsburg Großer Streik bei WVG und in Kitas droht!
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Großer Streik bei WVG und in Kitas droht!
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00:25 15.03.2018
Bushaltestelle am Nordkopf: Gut möglich, dass hier am Mittwoch kein WVG-Bus zu finden ist.  Quelle: Boris Baschin
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Wolfsburg

 Nur wenige Monate nach dem letzten Streik bei der WVG droht morgen der nächste große Ausstand der Busfahrer in Wolfsburg. Falls Arbeitnehmer- und Arbeitgeberseite sich am Dienstag in der Tarifverhandlung des Öffentlichen Dienstes nicht einigen – und danach sieht es zurzeit aus – kündigt die Gewerkschaft Verdi für Mittwoch den Ausfall aller WVG-Linien an. Auch die städtischen Kitas sollen dann bestreikt werden.Warnstreik im öffentlichen Dienst: Auch die städtischen Kitas wären am Mittwoch betroffen.dpa

„Wir halten uns alle Möglichkeiten offen“, sagte Nico Limprecht von Verdi am Montag. Bedeutet: Nach Rathaus und Sparkasse in der vergangenen Woche sind am Mittwoch aller Wahrscheinlichkeit nach Busfahrer und Erzieher mit Streiks an der Reihe. Die WVG stellt sich darauf ein. Sprecherin Petra Buerke betont, ein Streik betreffe „alle Linien sowie auch den Schülerverkehr“. Da Subunternehmen weiterhin führen, könne das Unternehmen einen Rumpffahrplan aufrecht erhalten.

Trotzdem werden die Folgen weithin spürbar sein. Beim Streik im September 2017, als es um Weihnachtsgeld ging, fielen 70 Prozent der Verbindungen aus. Den ausgedünnten Fahrplan veröffentlicht die WVG im Falle eines Streiks am Dienstag ab Nachmittag im Internet unter www.wvg.de. Buerke weiter: „Die WVG bittet zu beachten, dass es auf den verbliebenen Fahrten zu einem erhöhtens Fahrgastaufkommen kommen kann, so dass eine Beförderung aufgrund möglicher Überfüllung nicht garantiert werden kann.“

Auch die Stadt Wolfsburg bereitet sich auf Streiks der Erzieher in den städtischen Kitas vor. „In den Kindertagesstätten werden (über Verdi) entsprechende Informationen als Aushang den Eltern zur Kenntnis gegeben“, sagt Stadtsprecher Ralf Schmidt. Welche Kitas und Mitarbeiter sich tatsächlich an einem möglichen Streik beteiligen, erfährt die Stadt erst am Mittwochmorgen.

Klar sei, dass Mitarbeiter, die nicht streiken, sich um die Kinder in den Kitas kümmern werden. Aber, so Schmidt: „Es wird jeweils aufgrund der konkreten Personalsituation vor Ort entschieden, welche Betreuungsangebote gemacht werden können.“ Es gebe einen kurzen Draht zwischen Kitas und Rathaus.

Die zweite Verhandlungsrunde im Öffentlichen Dienst läuft seit Montag. Beim Auftakt im Februar hatte die Arbeitgeberseite kein Angebot unterbreitet. Daher gilt es als unwahrscheinlich, dass man sich am Dienstag einigt.

Von Kevin Nobs

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