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Stadt Wolfsburg Flüchtlingshilfe zieht ins Freizeitheim West
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Flüchtlingshilfe zieht ins Freizeitheim West
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12:00 11.08.2018
Umzug: Die Flüchtlingshilfe stellte ihre neuen Räume im Freizeitheim West vor. Quelle: Foto: Sebastian Bisch
Laagberg

Die Wolfsburger Flüchtlingshilfe ist umgezogen: Sie sitzt jetzt im Freizeitheim West auf dem Laagberg. Aber wirklich ideal (weil zu klein) sind die Arbeitsbedingungen nicht. Aber sie könnten bald besser werden.

Umzug wegen Eigenbedarf

Bisher residierte die Flüchtlingshilfe im Bonifatiushaus – „doch wir mussten wegen Eigenbedarf raus“, sagte Günter Schütte jetzt bei der offiziellen Vorstellung der neuen Räume am Samlandweg.

Günter Schütte: Arbeit der Flüchtlingshilfe wird eher mehr statt weniger. Quelle: Photowerk

Dort, im Freizeitheim West, können die Helfer die ehemalige Hausmeisterloge und einen größeren Raum im hinteren Gebäudeteil nutzen – „zum Beispiel für die Beratung von Familien“, so Schütte. Und man habe Internet- und Telefonanschluss.

Aktuell hat die Flüchtlingshilfe zwei fest angestellte Mitarbeiter: Britta Prager kümmert sich um Büroarbeiten aller Art, Omran Zurab berät Flüchtlinge – „2017 hatten wir weit über 1800 Beratungsgespräche“, berichtete er. „Und die Zahl der Beratungen nimmt nicht ab.“

Das bestätigt auch die ehrenamtliche Helferin Betty Rannenberg: „Davon, dass die Zahl der Flüchtlinge abnimmt, merken wir wenig – die Zahl der Beratungen nimmt nämlich nicht ab.“ Denn viele Flüchtlinge befinden sich mitten in Anerkennungs- oder Widerspruchsverfahren – „und die Dauer der Verfahren ist oft lang“, so Rannenberg.

3000 Geflüchtete in Wolfsburg

Aktuell leben nach Auskunft der Stadt Wolfsburg noch 555 Menschen in der VW-Stadt, „die nach dem Asylbewerberleistungsgesetz im Leistungsbezug standen“. Das sei der Stand vom 31. Juli 2018 gewesen, sagt Ralf Schmidt, Sprecher der Stadt Wolfsburg. Günter Schütte von der Flüchtlingshilfe stellt diese Zahl in einen größeren Zusammenhang: „Insgesamt leben aktuell rund 3000 Geflüchtete in Wolfsburg, die seit 2015 hier geblieben sind.“

Mehr Platzbedarf

Für die Flüchtlingshilfe gehe es nun darum, mehr Platz zu bekommen: „Für dieses Gebäude soll ein Nutzungskonzept erarbeitet werden.“

Von Carsten Bischof

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