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Stadt Wolfsburg FEAG unterstützt den Bau von Mini-Windrädern
Wolfsburg Stadt Wolfsburg FEAG unterstützt den Bau von Mini-Windrädern
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00:21 08.09.2018
Begeistert vom Mini-Windrad: Die FEAG-Vorstände Ulrich Lange (l.) und Wolfgang Täger-Farny. Quelle: Privat
Wolfsburg/Fallersleben

Der Verkauf startet im November. An den derzeitigen Windrädern, die oft über 100 Meter hoch sind, scheiden sich die Geister: zu hoch, zu unflexibel, zu viel Schattenwurf, Vogelkiller. Vorwürfe, die beim b.ventus-Windrad ins Leere laufen: „Das Windrad hat eine Turmhöhe von 30 Metern, mit Rotor ist es 49,50 Meter hoch“, erklärt FEAG-Vorstand Ulrich Lange. „Es liefert bereits ab einer Windgeschwindigkeit von vier Metern pro Sekunde Strom.“ Sie können also auch in windschwachen Gebieten genutzt werden.

Innovativ: Die nicht mal 50 Meter hohen Windräder können Gewerbebetriebe mit Strom versorgen. Quelle: Privat

Das Konzept erklärt der FEAG-Vorstandsvorsitzende Wolfgang Täger-Farny: „Ein Betrieb kann seinen Strom selbst erzeugen.“ Mögliche Kunden seien landwirtschaftliche Betriebe mit Biogasanlage oder Stallnutzung, Kommunen mit Klärwerken oder Gewerbegebiete. Die b.ventus-Anlage liefere bis zu 250 Kilowatt Strom – „ohne Netzkosten, ohne Windparks, ohne Belastungen für Wohngebiete“, so Täger-Farny.

Interessant für Kommunen: Klärwerke könnten mit Strom aus dem eigenen Mini-Windrad betrieben werden. Quelle: Privat

Das Start-up b.ventus verspricht eine Einsparung bis zu 60 Prozent der aktuellen Stromkosten der Betriebe und eine stabile Stromversorgung. „All das ist auch für unsere ländlich geprägte Region sehr interessant“, betont Ulrich Lange. Deshalb engagiere sich die FEAG – neben der EON-Gruppe – beim Baden-Badener Start-up. Außerdem würden die Windkraftanlagen von der Firma Leitner gebaut – ein renommierter Spezialist für Seilbahnen in Wintersportgebieten. „Es gibt bereits jetzt über 30 Anfragen“, freut sich Ulrich Lange. „Dabei ist der Prototyp noch gar nicht fertig.“

Idee für die Landwirtschaft: Landwirte können die Mini-Windräder für den Betrieb von Biogas-Anlagen nutzen. Quelle: Privat

Von Carsten Bischof

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