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Stadt Wolfsburg Wolfsburg: Diskussion über geplante Nordhoff-Achse
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Wolfsburg: Diskussion über geplante Nordhoff-Achse
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09:00 07.12.2017
Nordhoff-Achse: Stadt und Volkswagen wollen ein neues Digital-Quartier entwickeln. Quelle: Matthias Leitzke (Archiv)
Mitte-West

 Die Zukunft der Heinrich-Nordhoff-Straße war am Mittwoch auch Diskussionsthema im Ortsrat Mitte-West. Erstmalig hörten die Politiker die Pläne von Stadt und Volkswagen, den Bereich entlang der prominenten Einfallstraße neu auszurichten (WAZ berichtete). Stadtbaurat Kai-Uwe Hirschheide ließ Schlagworte wie Mobilitätszentrum und Digita-Campus fallen, betonte auch immer wieder: „Wir stehen ganz am Anfang.“

Die Heinrich-Nordhoff-Straße beschäftigt den Mitte-West-Ortsrat schon Ewigkeiten. Forderung, die Straße endlich zu sanieren und auszubauen, sind ein alter Hut. Doch jetzt wird alles ganz anders: Stadt und Volkswagen wollen im Zuge der Digital-Offensive ein neues Quartier entwickeln. „Diese Chance sollten wir nutzen. Diese Straße ist das Einfallstor zur Stadt“, so Hirschheide.

Heinrich-Nordhoff-Straße: Sanierung und Ausbau werden schon lange gefordert, Quelle: Roland Hermstein

Nicht nur begeistert über die Pläne war SPD-Fraktionssprecherin Martina Breier (SPD): „Ich finde es unglücklich, dass wir aus der Zeitung erfahren müssen, was dort geschieht“, kritisierte sie. Und sie wies genau wie Verony Reichelt (FDP) auf die vielen Verkehrsprobleme hin, unter denen der Stadtteil schon jetzt leidet und noch mehr bei großen Baumaßnahmen leiden müsste. Wilfried Andacht(CDU) regte an, entlang der Nordhoff-Straße eine Stadtbahn in Betracht zu ziehen und wies daraufhin, die Entwicklung des Busbahnhofs am Nordkopf weiter zu forcieren. Velten Huhnholz (PUG) achtete auf die Kosten: „Inwieweit bringt sich VW finanziell ein?“, wollte er wissen. Hirschheide: „Es wird ein entsprechendes Engagement geben.“ Für die Entwicklung der so genannten Nordhoff-Achse stellt die Stadt jetzt zunächst 260.000 Euro Planungsmittel bereit.

Tiefer ins Detail konnte der Stadtbaurat allerdings nicht gehen: „Wir wollen das Gebiet gemeinsam mit Ihnen entwickeln“, sagte er. Dort, wo jetzt Parkplätze oder Kleingärten sind, könnten in Zukunft Büros, Labore und Einzelhandel entstehen. Wann das sein wird? „Dazu kann ich gar nichts sagen. Das wäre unseriös“, so Hirschheide.

Heute, 16 Uhr (Rathaus), beschäftigt sich der Bauausschuss in öffentlicher Sitzung ebenfalls mit diesem Thema.
 

Von Claudia Jeske

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