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Stadt Wolfsburg Wolfsburg: Bürgerstiftung dankt Ehrenamtlichen
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Wolfsburg: Bürgerstiftung dankt Ehrenamtlichen
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16:42 02.11.2017
Empfang im Phaeno: Die Wolfsburger Bürgerstiftung bedankte sich mit der Veranstaltung bei ihren rund 180 ehrenamtlichen Helfern. Vorstandsmitglied Manfred Hüller (r.) wertete die Leselernhilfe an Kindergärten und Schulen als eines der wichtigsten Projekte. Quelle: Gero Gerewitz
Wolfsburg

Sie sind eine der tragenden Säulen der Wolfsburger Bürgerstiftung: 180 Frauen und Männer jeglichen Alters, die ehrenamtlich für die Stiftung in den Projekten Lesenetzwerk, Planetenweg, Studienkompass und Sport für Kinder aktiv sind. Dieses Engagement würdigte der Stiftungsvorstand am Mittwochabend im Rahmen eines Empfangs im Phaeno.

Dabei wertete Vorstandsmitglied Manfred Hüller die Leselernhilfe an Kindergärten und Schulen als eines der wichtigsten Projekte. „Wir wissen zu schätzen“, so sagte Hüller, „dass sie alle etwas Kostbares in die Bürgerstiftung einbringen.“ Nämlich die Zeit, die sie spendeten, immerhin jährlich mehr als 10.000 Stunden.

Feuer-Tornado im Phaeno: Die Ehrenamtlichen bestaunten das Spektakel. Quelle: Burkhard Heuer

„Der Kreis der Helfenden wird von Jahr zu Jahr größer“, freute sich Oberbürgermeister Klaus Mohrs, Vorsitzender des Stiftungsrates. Größer werde allerdings auch die Zahl der Kinder, denen Hilfe zugute komme. Mohrs warb gleichzeitig für die ehrenamtliche Tätigkeit, die auch dem einzelnen Erfüllung bringe.

Herbert Franz (82/Waldschule Eichelkamp) und Dörte Holstein (74/Eulenschule Fallersleben) jedenfalls genießen als Leselernhelfer nach eigenen Worten ihre Arbeit mit Kindern. „Sie sind schließlich das Wichtigste für unsere Zukunft, und ohne Bildung haben sie keine Chance“, sagt Dörte Holstein.

Schöne Stimmung: Im Phaeno feierten die Ehrenamtlichen. Quelle: Gero Gerewitz

Begonnen hatte die Feierstunde im Phaeno speziell für die Ehrengäste mit einem phänomenalen Flammenschauspiel, dem größten künstlich produzierten Feuertornado Europas. Ein Feuerwerk anderer Art brannte dann Rainer Steinkamp, Intendant des Scharoun Theaters, ab. Er las aus dem Werk „Wie ein Theaterstück entsteht“ aus der Feder des tschechischen Schriftstellers Karel Capek (1890-1938). Gebannt verfolgte das Publikum einem Theatermann in voller Aktion; Aufbrausend als cholerischer Regisseur, zerknirscht als Autor, launen- und mimosenhaft als Schauspieler. Ob Ähnlichkeiten mit noch lebenden Schauspielern, Regisseuren oder Intendanten in dem Stück vorhanden sein könnten, ließ Steinkamp offen. Der Applaus jedenfalls war eindeutig.

Von Burkhard Heuer

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