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Stadt Wolfsburg Bewohner bei Explosion schwer verletzt
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Bewohner bei Explosion schwer verletzt
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22:25 01.03.2018
Allerstraße in der Teichbreite: Der Löschzug der Berufsfeuerwehr war im Einsatz.
Nordstadt

 Eine Explosion mit anschließendem Wohnungsbrand hat am Donnerstagabend in der Allerstraße 33 großen Schaden angerichtet. Der Bewohner (34) kam schwer verletzt ins Krankenhaus nach Hannover. Nach ersten Erkenntnissen verursachte ein Bioethanol-Ofen die Detonation, als ein Gemisch aus Gas und Luft reagierte.

Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr waren vor Ort. Quelle: Gero Gerewitz

Ein lauter Knall ging um etwa 19.30 Uhr durch das Mehrfamilienhaus. „Der Bewohner der linken Wohnung im ersten Obergeschoss hat mit einer größeren Menge Ethanol hantiert“, so Helge Kritsch, Einsatzleiter der Polizei. Die Detonation riss nicht nur die Wohnungstür des Verursachers aus den Scharnieren, sondern auch noch die gegenüberliegende. „In beiden Wohnungen ging einiges kaputt“, so Kritsch. Der Verursacher erlitt beim Brand, der auf die Explosion folgte, schwere Verletzungen. Ihn brachten die Einsatzkräfte in eine Spezialklinik für Verbrennungen in der Medizinischen Hochschule Hannover. Seine Lebenspartnerin (27) wurde mit Schock und Rauchvergiftung ins Klinikum gebracht. Von den insgesamt acht Mietparteien kamen laut Polizeisprecher Sven-Marco Claus fünf zu Schaden, die Druckwelle zog selbst die Dachbodentür in Mitleidenschaft.

Schwere Verletzung erlitt der 34 Jahre alte Bewohner. Quelle: Gero Gerewitz

„In der Form habe ich so etwas auch noch nicht erlebt“, sagte Michael Leipelt, Geschäftsführer von VW Immobilien, der keine halbe Stunde nach der Explosion vor Ort war. Eine Evakuierung war zunächst aber nicht nötig – ein herbeigerufener Statiker sowie Berufsfeuerwehr-Chef Manuel Stanke begutachteten den Schaden an dem Gebäude und gaben zunächst eine Entwarnung. Wie die Mieter jedoch bis dahin ihre Wohnungstüren schließen sollten, blieb unklar: „Die Tür hat’s richtig rausgerissen“, so Anwohner Udo Kress. Seine Tür war nicht die einzige, die sich nach der Druckwelle nicht mehr schließen ließ.

Die polizeilichen Ermittlungen laufen, die Schadenshöhe ist noch unbekannt. „Wie genau es zu der Explosion kam, werden wir in den nächsten Tagen versuchen zu ermitteln“, so Polizeisprecher Claus.

Von Frederike Müller

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