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Stadt Wolfsburg „Alkohol ist und bleibt ein Hauptrisikofaktor für schwere Unfälle“
Wolfsburg Stadt Wolfsburg „Alkohol ist und bleibt ein Hauptrisikofaktor für schwere Unfälle“
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00:22 22.03.2018
Unfall auf der Berliner Brücke: Häufig ist Alkohol am Steuer der Grund.  Quelle: Archiv
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Wolfsburg

 Während insgesamt nur in 1,8 Prozent aller Unfälle Menschen schwer verletzt wurden, waren es bei Alkohol fast zehn Prozent.

Kontrollen werden intensiviert

„Alkohol ist und bleibt ein Hauptrisikofaktor für schwere Unfälle“, sagt Verkehrsexperte Norbert Vetter. „Wir werden das im Fokus behalten und gerade Kontrollen intensivieren.“

Bitte pusten: Die Polizei verstärkt die Kontrollen unter Alkoholsündern. Quelle: Cagla Canidar

Inspektionsleiter Olaf Gösmann hat eine eindeutige Sicht auf die Dinge: „Wer alkoholisiert unterwegs ist, der handelt kriminell.“ Er sei „irritiert“, wie viele Wolfsburger „schon tagsüber mit Alkoholwerten deutlich über 1,5 Promille“ unterwegs seien – „darunter ein relativ hoher Anteil an Frauen, das Problem hat sich durch gegendert.“ Norbert Vetter hat ein Beispiel aus eigener Erfahrung dazu parat: Nach einem Hinweis habe man eine Autofahrerin mit unglaublichen 2,5 Promille aus dem Verkehr gezogen – „die hatte keine Ausfallerscheinungen, konnte sich unterhalten und sicher bewegen. Das Ergebnis war für uns völlig überraschend.“ Für Polizeichef Gösmann klar: Wer auf solche Promillewerte komme, der sei Alkohol gewohnt und greife regelmäßig zur Flasche: „Das sind keine trinkenden Fahrer. Das sind fahrende Trinker, bei denen jedes Verantwortungsbewusstsein mittlerweile weg gespült wurde.“

Verletzte bei jedem zweiten Unfall

Wenn es unter Alkoholeinfluss kracht, dann oft richtig. Bei fast jedem zweiten der insgesamt 54 alkoholbedingten Unfälle wurden Menschen verletzt – fünf schwer, 20 leicht.

Sowohl gegen Drogen als auch Alkohol am Steuer geht die Polizei im normalen Streifendienst und bei gezielten Kontrollen vor – und fordert andere Verkehrsteilnehmer zur Mithilfe auf. Wer einen Fahrer in Schlangenlinie beobachte, solle die 110 rufen.

Von Ulrich Franke

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