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Wohnblocks: SPD folgt Vorschlägen der Bürger

Wolfsburg Wohnblocks: SPD folgt Vorschlägen der Bürger

Die SPD-Ortsvereine plädieren dafür, die geplanten Wohnblocks in Wendschott, Mörse und der Nordstadt, in denen laut Ratsvorlage jeweils bis zu 250 Flüchtlinge Wohnraum finden sollen, zu verkleinern und sofort mit anderen Wohnformen zu mischen, um die Integration zu erleichtern.

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Flüchtlingsheim Dieselstraße: Zusätzlich zu diesem Containerbau plant die Stadt Blöcke für je 250 Menschen in Mörse, Kreuzheide und Wendschott. Dieser Plan könne angesichts sinkender Zahlen angepasst werden, so die SPD.

Quelle: Britta Schulze

Der Rat entscheidet am Mittwoch über eine Vorlage der Verwaltung.

In mehreren Info-Veranstaltungen vor Ort hatten Kritiker aus der Bürgerschaft genau diese Maßnahmen gefordert, um die Entstehung von Ghettos zu vermeiden. Bisher hieß es, der Zeitdruck und die Menge der Menschen, die untergebracht werden müssen, lasse es nicht zu.

Gestern Abend tagten die Ratsfraktionen, im Anschluss verschickte die SPD eine Pressemitteilung. Falko Mohrs spricht darin für den Wendschotter Ortsverein und erklärt: „Wenn wir kleinere Einheiten bauen und mit anderen Wohnformen mischen, können wir weiter die Willkommenskultur ausbauen und wir schaffen es auch unsere soziale Infrastruktur wie Schule und Kita mitwachsen zu lassen.“

Ingolf Viereck, stellvertretender Ortsbürgermeister aus Ehmen/Mörse, plädiert: „Der Platz und die Planungskapazitäten sollten wir für gemischten Wohnraum nutzen.“

Immacolata Glosemeyer, Nordstadt-Ortsbürgermeisterin und Aufsichtsratschefin der Neuland ergänzt: „Wir können auch dem sozialen Wohnungsbau in Wolfsburg neuen Schub geben.“

„Der Zeitdruck ist weniger geworden, daher können wir an unserer Gesamtstrategie des Wohnraums für alle festhalten, erklärt Falko Mohrs. Er schlägt vor, die morgen im Rat anstehenden Entscheidungen zunächst nur als Vorratsbeschluss zu fassen, da die Flüchtlingszahlen aktuell zurück gehen.

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