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Stadt Wolfsburg Wobcom muss Internet-Anschluss einzelner Kunden drosseln
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Wobcom muss Internet-Anschluss einzelner Kunden drosseln
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20:29 12.02.2019
Ein Beschluss der Bundesnetzagentur macht es nötig: Die Wobcom muss die Internet-Geschwindigkeit einiger Kunden drosseln. Quelle: dpa
Wolfsburg

Andreas Smolka ist sauer. Der Flechtorfer hat einen Internetvertrag abgeschlossen, in dem ihn eine Geschwindigkeit von bis zu 50 Mbit zugesichert wird. Quasi über Nacht ist damit seit ein paar Tagen aber Schluss. „Ich wurde schriftlich von der Wobcom informiert, dass mein DSL-Tarif von 50 Mbit auf 16 Mbit gedrosselt werden muss – auf Beschluss der Bundesnetzagentur“, so Smolka. Und er ist nicht der einzige in Wolfsburg mit diesem Problem.

Drosselung: Wobcom informierte die Kunden schriftlich

„In Flechtorf sind etwa 20 unserer Kunden betroffen“, bestätigt Wobcom-Sprecherin Petra Buerke gegenüber der WAZ. Zudem gebe es weitere Ortschaften im Umland von Wolfsburg, in denen einzelne Kunden vom Downsizing betroffen seien. Alle wurden vom Unternehmen schriftlich über die Drosselung informiert.

„Wir sind rechtlich zur Drosselung verpflichtet“

Hintergrund der Maßnahme ist ein Beschluss der Bundesnetzagentur. „Wir sind rechtlich zu der Drosselung verpflichtet“, sagt Buerke. Mit der eigenen Anschlusstechnik sei eine Bereitstellung von 50 Mbit in den betroffenen Gebieten nicht möglich. Man habe versucht die Vorleistungen bei anderen Anbietern einzukaufen, um den Kunden die volle vertraglich vereinbarte Bandbreite zu gewährleisten. „Leider vergeblich“, so Buerke. „Da sind uns dann die Hände gebunden.“

Tarif der betroffenen Kunden wurde angepasst

Der Tarif der betroffenen Kunden wurde angepasst, der Preis für den Anschluss gesenkt. Smolka aber stört vor allem auch die Tatsache, dass die Drosselung so kurzfristig erfolgte: Schon bei Erhalt des Schreibens war die Maßnahme umgesetzt, habe ihm ein Blick auf den Router verraten. „Wir haben bis zuletzt versucht, unseren Kunden die ausgemachte Bandbreite möglich zu machen“, erklärt Buerke die kurzfristige Benachrichtigung. Auch jetzt noch wolle man alles versuchen, um die betroffenen Kunden zu halten. Diese können sich deshalb gern mit Fragen zu ihrem Fall an den Kundenservice der wobcom wenden, betont Buerke.

Betroffener Kunde leitete einen Wechsel ein

Smolka wird dies nicht mehr tun. „Ich habe meinen Wechsel schon eingeleitet. Ziel der Bundesnetzagentur scheint ja zu sein, den Wettbewerb zu verkleinern“, kritisiert er den Beschluss der Bundesbehörde.

Von Steffen Schmidt

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