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Stadt Wolfsburg Wird marodes Parkhaus doch nicht saniert?
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Wird marodes Parkhaus doch nicht saniert?
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13:42 22.02.2018
Abwärtsspirale: Der Zustand des Parkhauses am CongressPark wird zusehends schlechter. Aber wann wird saniert? Quelle: Britta Schulze
Stadtmitte

Es tropft, es bröckelt, es ist marode: Man muss kein Experte sein um zu sehen, dass das Parkhaus am CongressPark ganz dringend saniert werden muss. Trotzdem wird das Projekt vermutlich um ein Jahr verschoben – zugunsten der Sanierung der Heinrich-Nordhoff-Straße. Ein Plan, der vor allem beim Betreiber Indigo-Park und beim Injoy-Fitness-Studio auf wenig Verständnis stößt.

Die Verwaltung wies zuletzt den Bauausschuss auf die Dringlichkeit hin: Flüssigkeiten tropfen von der Decke und beschädigen immer wieder Fahrzeuge. Bisher kam die Versicherung der Stadt für diese Schäden auf, doch die will – so schilderte es eine Mitarbeiterin der Verwaltung dem Ausschuss – nicht mehr zahlen. Ergo: Die Stadt muss die Kosten für angezeigte Schäden selbst tragen. Laut Verwaltung lägen diese in einem „überschaubaren Bereich“, weil bereits Teilsperrungen vorgenommen worden sind. Und vermutlich weitere folgen werden.

Wie lange geht das gut? Mit dem bloßen Auge kann man den schlechten Zustand des Parkhauses am CongressPark erkennen. Quelle: Britta Schulze

Und sollte die Sanierung nicht wie geplant in diesem Jahr stattfinden, müssen laut Verwaltung im Laufe des Jahres „abhängig von dem Ergebnis der technischen Prüfungen“ die Parkebenen drei und vier gesperrt werden. Aus Sicherheitsgründen. Die Ein- und Ausfahrtsspindel in diesem Bereich weist erhebliche Schäden auf. Die Hälfte der rund 800 Parkplätze fiele dann weg.

Dieses Szenario treibt Injoy-Geschäftsführer Andreas Heuchert die Sorgenfalten ins Gesicht: „Das wäre für uns eine Katastrophe.“ Täglich besuchen bis zu 800 Mitglieder das Studio – ein Großteil parkt im Parkhaus. Und auch die rund 60 Mitarbeiter seien auf die Parkflächen angewiesen. Ebenso nutzen zahlreiche Gäste des CongressParks das Parkhaus. Geschäftsführer Thomas Muth erklärt: „Es steht mir nicht zu, Prioritäten meines Gesellschafters zu kommentieren.“

Die Stadt ist zwar Eigentümerin der Immobilie, betrieben wird sie aber von dem Berliner Unternehmen Indigo-Park. Regionalleiter Olaf Andreß appelliert: „Es gibt einen großen Sanierungsbedarf, der schnellstmöglich umgesetzt werden sollte.“ Bei einer Sperrung von zwei Park-Ebenen „wird als Konsequenz der Mietvertrag entsprechend angepasst“, sagt er. Das heißt, die Stadt erhält weniger Miete, die sich aktuell laut Stadt auf einen „höheren fünfstelligen Betrag“ beläuft. Wenn Indigo-Park auf Einnahmen verzichten muss, wird die Miete reduziert.

Alles Argumente, die offenbar kaum oder wenig überzeugen. SPD und CDU möchten die 1,7 Millionen Euro teure Parkhaus-Sanierung zurückstellen und stattdessen noch in diesem Jahr die Heinrich-Nordhoff-Straße reparieren lassen.

Von Claudia Jeske

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