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Stadt Wolfsburg Wirbel um Flüsterasphalt: Stadt verteidigt Einsatz
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Wirbel um Flüsterasphalt: Stadt verteidigt Einsatz
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00:16 17.01.2014
Flüsterasphalt auf Wolfsburgs Straßen: Weniger Verkehrslärm. Quelle: Archiv
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SPD und Verwaltung verteidigen hingegen den Ausbau der Straßen mit so genanntem Flüsterasphalt.

Kritikpunkte der Christdemokraten: Flüsterasphalt senke den Lärmpegel erst bei einer Geschwindigkeit ab 50 Stundekilometer, sei deshalb nur für schnell befahrene Straßen sinnvoll. „Das ist nicht so“, entgegnete gestern Umweltamtsleiter Dr. Horst Farny. Die Verwaltung kenne dieses Problem, habe deshalb eine neuartige Asphaltmischung gewählt, die schon bei Geschwindigkeiten unter 50 km/h eine Lärmminderung bewirke. „Dies ist in der Lessingstraße mit entsprechenden Messungen vor und nach der Sanierung überprüft worden“, so Dr. Farny.

Die Untersuchungen ergaben eine sehr deutliche Reduzierung des Verkehrslärms von rund vier Dezibel - eine Absenkung um drei Dezibel entspreche einer Halbierung der Verkehrsmenge, so Farny. Das Ergebnis sei so erfreulich, dass „diese lärmmindernden Asphaltbeläge künftig auch in anderen innerstädtischen Bereichen zum Einsatz kommen“, vor allem wenn ohnehin eine Asphaltsanierung vorgesehen ist. Für ihn sei der Flüsterasphalt ein wirkungsvolles Mittel, die Lärmbelästigung zu senken.

Das sieht die SPD genauso. Die Sozialdemokraten aus Mörse und Ehmen hoffen darauf, dass zum Beispiel die Heinrich-Deumeland-Straße solch einen Belag erhält. „Es gibt zurzeit nichts besseres als Flüsterasphalt“, betont Nicole Tietz, Ratsfrau und stellvertretende Ortsvereinsvorsitzende Ehmen/Mörse. Die Kritik der CDU verstehe sie nicht.

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