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Wirbel im Antoniensaal: Streit um einen Vorhang

Schloss Wirbel im Antoniensaal: Streit um einen Vorhang

Ein Vorhang teilt seit kurzem nicht nur den Antoniensaal im Schloss, er sorgt auch für geteilte Meinungen. Die Verwaltung kaufte den Bühnenvorhang für eine Laiengruppe, andere Nutzer sehen die Multifunktionalität des Raums als stark beeinträchtigt. Axel Bosse (Grüne) schimpft: „Ein Schildbürgerstreich der Verwaltung.“

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Bühne dicht: Ein Vorhang im Antoniensaal sorgt für geteilte Meinungen.

Quelle: Photowerk (bb)

Mit dem teuren und empfindlichen Vorhang werde der Saal „faktisch den bisherigen Nutzungen entzogen“, wettert Bosse. Zum Schutz des 20.000 Euro teuren Stoffs sollen nicht nur die Putzfrauen mit ihren feuchten Wischlappen fern bleiben – es werden auch keine Veranstaltungen mit Essen oder Trinken genehmigt, teilte die Verwaltung mit.
Kunstvereins-Chef Justin Hoffmann sieht darum auch „wesentliche Einschränkungen“ in der Nutzung: „Phänomenale oder die Nacht des Schlosses wären in der Form nicht mehr möglich“ – zumal der Vorhang dem Raum die bisherige Flexibilität nehme.
Angeschafft hatte die Verwaltung das Teil, um die Experimentierbühne von Renate Heidersberger-Weber „zu unterstützen“. Recht so, findet SPD-Ratsherr Frank-Helmut Zaddach: „Das hilft denen, und andere dürfte es kaum stören“ – er sehe für seinen Nordstadt-Kulturverein keine Probleme. Für Bosse hingegen bleibt‘s schlicht „Unsinn – als ob wir in Wolfsburg nicht genug Bühnen für Theatergruppen hätten.“

fra

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