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Stadt Wolfsburg „Wir“ zum 70. Geburtstag der IG Metall
Wolfsburg Stadt Wolfsburg „Wir“ zum 70. Geburtstag der IG Metall
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18:13 07.08.2016
Das sind „Wir“: Das neue Stück des Tanzenden Theaters ist ein Geschenk der IG Metall zum 70-jährigen Bestehen der Gewerkschaft. Quelle: Tim Schulze
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„Das Wir spielt für uns als Gewerkschaft eine große Rolle“, sagt Hartwig Erb, 1. Bevollmächtigter der IG Metall.Das Tanzende Theater Wolfsburg und die 90.500 Mitglieder starke Gewerkschaft kooperieren seit vielen Jahren miteinander. In Zukunft soll die Zusammenarbeit noch enger, noch fruchtbarer werden. „Wir wollen die Kultur sowie die Kinder- und Jugendarbeit noch stärker unterstützen“, so Erb. Darüber kann sich Sabine Thanner, Leiterin des Tanzenden Theaters, nur freuen: „Wir sind dankbar, dass wir das Geschenk für die Gewerkschaftsmitglieder sein dürfen.“

Denn: Die Karten für die Vorstellungen des Stückes werden verschenkt, 750 Tickets für drei Vorstellungen sind bereits weg, deshalb findet am Sonntag, 11. September (17 Uhr), eine Zusatzvorstellung im Hallenbad-Kulturzentrum statt. Karten können sich Interessierte im Büro des Tanzenden Theaters im Hallenbad abholen.

„Wir“ ist eine Collage aus Tanz, Musik, Film und gesprochenen Texten. Zum Teil werden alten Choreographien aus bereits aufgeführten Stücken zu sehen sein. „Die passten aber einfach so gut zum Thema, dass wir sie mit verarbeitet haben“, sagt Thanner. Ansonsten haben sich Sänger und Tänzer intensiv mit dem „Wir“ auseinandergesetzt. Hartwig Erb hat schon Auszüge gesehen und ist sehr angetan: „Es ist ein sehr emotionales Stück, das die Bedeutung des Wir für unsere Gesellschaft heraushebt.“

Die Premiere ist am Samstag, 3. September, um 20 Uhr, weitere Aufführungen sind am 9., 10., und 11. September. Mehr Infos unter Tel. 05361/ 2728129.

jes

„Wir kommen alle aus dem Wir“

ein Kommentar von Claudia Jeske

„Wir kommen alle aus dem Wir und werden dann Ich.“ Das sagt eine junge Frau in dem neuen Stück „Wir“ des Tanzenden Theaters. Und sie hat recht. Oftmals wird dieser Aspekt aber in unserer Gesellschaft vergessen.

In vielen Bereichen bekommt derjenige Macht, der rücksichtslos seine Ellenbogen ausfährt, Ich-bezogen handelt und die Gemeinschaft ignoriert. Was aber auch dazu führen kann, dass derjenige am Ende das Tages alleine dasteht.

Sich aufs Ich zu konzentrieren, ist natürlich auch wichtig, aber nur in der Gemeinschaft ist man stark.

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