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Wintereinbruch in Wolfsburg: Unfälle und Schneemänner

Bilanz vom 1. Advent Wintereinbruch in Wolfsburg: Unfälle und Schneemänner

Und plötzlich war Winter! Richtig viel Schnee kam am ersten Advent über Wolfsburg runter. Des einen Freud ist des anderen Leid: Die Polizei registrierte viele Glätteunfälle. Vor allem Kinder dagegen hatten ihren Spaß.

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Dicke Schneeschicht: Der abrupte Wintereinbruch zwang viele Wolfsburger zum Griff nach dem Besen.
 

Quelle: Boris Baschin

Wolfsburg.  Der Wintereinbruch mit massivem Schneefall hat Wolfsburg am Sonntagmorgen zum Glück nicht kalt erwischt. Der Winterdienst der Wolfsburger Abfallwirtschaft und Straßenreinigung (WAS) war mit vielen Fahrzeugen im Einsatz. Auch die meisten Autofahrer reagierten zumeist umsichtig. Trotzdem zählte die Polizei eine ganze Reihe glättebedingter Unfälle. Derweil freuten sich vor allem Kinder über den vielen Schnee am ersten Advent. Sie rodelten und bauten Schneemänner.

Wie viele Unfälle der erste Schnee am Sonntag tatsächlich verursacht hat, wird wahrscheinlich erst am Montag klar werden. Am Sonntag teilte ein Sprecher der Polizeiinspektion Wolfsburg/Helmstedt mit, dass es in ihrem Zuständigkeitsbereich bis 16 Uhr insgesamt 13 Verkehrsunfälle gegeben habe. „Bei zehn Unfällen waren Witterungseinflüsse wie schneebedingte Glätte vermutlich ursächlich“, so der Sprecher.

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Mancher Wolfsburger traute seinen Augen nicht am Sonntagmorgen. Unmengen an Schnee waren in der Nacht gefallen. Auf den Straßen sorgte das für schlechte Verhältnisse, dafür holten Kinder die Schlitten raus oder bauten Schneemänner. Die WAZ hat ein paar Eindrücke gesammelt.

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Der Winterdienst der WAS war nach Angaben der Stadtpressestelle ab 8.30 Uhr im Einsatz. Neun Großräumfahrzeuge machten die Straßen frei, hinzu kamen ein Kleinräumfahrzeug und eine so genannte Handkolonne. Geräumt wurden alle Straßen, auf denen Linienbusse fahren. Zusätzlich zum den WAS-Mitarbeitern waren auch die Dienste von Wolfsburger Wohnungsgesellschaften im Einsatz.

Das Streumittellager der WAS ist vor dem Winter gut gefüllt. Mit 1700 Tonnen Streusalz und 400 Tonnen Splitt geht es in den Winter. Das sollte locker reichen: Vergangenen wurden rund 550 Tonnen Salz und 80 Tonnen Splitt verbraucht, davor (2015/16) 860 Tonnen Salz und 90 Tonnen Splitt.

Für die Reinigung der Straßen stehen der WAS je nach Bedarf maximal 44 Personen zur Verfügung. Sie kann bis zu zehn Großstreuer und zehn Kleinstreuer besetzen. Daneben gibt es 24 Personen für die Handkolonne. Diese Kräfte haben die Aufgabe, Bushaltestellen und Übergänge zu reinigen und gegen Rutschgefahr zu streuen.

Von Kevin Nobs

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