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Stadt Wolfsburg Wintereinbruch: Glätteunfälle und lange Staus
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Wintereinbruch: Glätteunfälle und lange Staus
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23:59 17.01.2018
Verspätungen von bis zu 90 Minuten: Die Busse der WVG hatten mit dem Wetter zu kämpfen.
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Wolfsburg

 Auf der A39 staute sich der Verkehr zeitweise auf einer Länge von bis zu 15 Kilometern, auch andere Strecken stadteinwärts waren überlastet. Die Busse der WVG hatten mit massiven Verspätungen zu kämpfen.

Überfrierende Nässe und Schneefall hatten Straßen und Wege in Rutschbahnen verwandelt. Die Polizei registrierte zwischen 2.30 und 10 Uhr elf Glätteunfälle im gesamten Stadtgebiet. Dabei gab es laut Sprecher Sven-Marco Claus zwei Leichtverletzte. Unter dem Strich „waren alle relativ vorsichtig unterwegs.“

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Vereiste Straßen und lange Staus. Vor allem der Berufsverkehr litt am Mittwochmorgen unter dem Wintereinbruch

Unverletzt blieb ein 29-jähriger Wolfsburger, der mit seinem Golf Variant beim Abbiegen von der Vorsfelder Westumgehung auf die B 188 infolge von Glätte gegen einen Ampelmasten geprallt war. Schaden: 7500 Euro. Bei einem Auffahrunfall im Kreisel auf der L295/L294 prallte ein 19-jähriger Golffahrer aus dem Landkreis Gifhorn auf den Golf eines vor ihm fahrenden 47-jährigen Wolfsburgers, der im Heck des Daihatsu eines 38-jährigen Braunschweigers landete. Die beiden älteren Fahrer wurden leicht verletzt.

Wegen extremer Glätte rutschte ein Bus der KVG auf der L 290 bei Hehlingen in den Graben. Die vier Fahrgäste und der Fahrer kamen mit dem Schrecken davon. Auch bei einem Zusammenstoß zwischen einem bis auf den Fahrer unbesetzten Bus der WVG und einem Pkw an der Borsigstraße blieb es bei Sachschaden.

Autobahn 39: Zwei Unfälle führten zu langen Staus

„Die A39 war am Morgen zwischen Braunschweig und Wolfsburg in beiden Richtungen komplett dicht“, sagte Thomas Seidel, Sprecher der Verkehrsmanagementzentrale. Laut Joachim Grande, Sprecher der Autobahnpolizei Braunschweig, war in Richtung Wolfsburg um 5.30 Uhr ein Auto in einen Graben und zwei Stunden später ein weiteres gegen die Leitplanke gerutscht. Es blieb bei Blechschäden, es kam aber zu langen Staus. Auch Ausweichstrecken, wie etwa durch Hattorf oder Lehre, waren überlastet.

Die WAS war ab 4 Uhr mit neun Großraumfahrzeugen, fünf Kleinraumfahrzeugen und einer Handkolonne auf den Hauptverkehrsstraßen und Durchgangsstraßen mit ÖPNV im Einsatz. „Von Staus und Behinderungen waren auch die Räumfahrzeuge betroffen“, so Stadtsprecherin Elke Wichmann.

Verspätungen von bis zu 90 Minuten hatten die Busse der WVG. „Die größten Probleme gab es auf der Linie 230 und im Hasenwinkel“ , berichtete Sprecherin Petra Buerke.

Von Jörn Graue

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