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Wildunfälle: Hinweisschilder warnen an Gefahrenstellen

Aktion von Polizei und Jägerschaft Wildunfälle: Hinweisschilder warnen an Gefahrenstellen

Eine Sicherheitskampagne gegen Wildunfälle haben jetzt die Polizei und die Wolfsburger Jägerschaft gestartet. An gefährlichen Stellen sollen Hinweisschilder die Autofahrer für die Gefahr sensibilisieren.

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Warnung vor Wildwechsel: Robert Wieczorek (v.li.), Ernst Forster, Michael Dinter, Kai Lindner und Norbert Vetter stellen am Weyhäuser Weg ein Hinweisschild auf. Foto: Roland Hermstein

Quelle: Roland Hermstein

Wolfsburg. „Künftig soll an Stellen im Stadtgebiet, an denen sich ein Wildunfall ereignet hat, ein hölzernes Dreibein stehen“, so Norbert Vetter von der Polizei. Ausgehend von dem schon bestehenden Kooperationsvertrag zwischen der Jägerschaft und der Polizei wende sich diese Kampagne direkt an die Autofahrer. „Auf den am meisten mit Wildunfällen belasteten Strecken wollen wir die Verkehrsteilnehmer mit dieser Aktion sensibilisieren“, erläutert der Polizeihauptkommissar.

237 Unfälle mit Wild nahm die Polizei 2015 im Stadtgebiet auf, die Tendenz für 2016 sei steigend. Zu den Hauptstrecken bei Wildunfällen zählen neben der Kreisstraße 28 zwischen Fallersleben und Weyhausen auch die Strecken der Landesstraße 290 zwischen Hehlingen und Almke, die Kreisstraße 31 zwischen Brackstedt und Warmenau sowie die Kreisstraße 114 in Richtung Gifhorn. Die polizeiliche Unfallanalyse zeige, dass sich Wildunfälle hauptsächlich von den späten Nachmittagsstunden bis in den Vormittag hinein ereignen. Daher sollen diese rötlichen von der Jägerschaft erstellten und gepflegten Dreibeine mit ihren Warnschildern Autofahrer anleiten, ihre Geschwindigkeit zu reduzieren. „Natürlich erhoffen wir uns positive Effekte auf die Unfallzahlen“, so der Verkehrsexperte abschließend.

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