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Stadt Wolfsburg Wildschweinjagd im Wolfsburger Wald
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Wildschweinjagd im Wolfsburger Wald
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10:36 23.11.2017
Ein Wildschwein läuft im Walde: Am Samstag findet in Wolfsburg eine Jagd auf Schwarz- und auch Rotwild statt.  Quelle: Foto: dpa
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Wolfsburg

 Eine Jagd, genauer eine so genannte Beunruhigungsjagd, auf Wildschweine und Rehe findet am Samstag, 25. November, in Wolfsburg statt. Der Schwerpunkt liegt im Jagdbezirk der Niedersächsischen Landesforsten und den benachbarten Pachtjagdgebieten. Für die Jagd werden die Waldwege zwischen Hasselbachtal und der Landesstraße 294 von 7.30 bis 14 Uhr gesperrt.

Kreisjägermeister Wolfgang Lüer hat sich für die revierübergreifende Jagd stark gemacht. Er erläutert: „Wir haben letztes Jahr sehr erfolgreich gejagt. Überrascht waren wir allerdings in diesem Sommer, als auf den landwirtschaftlichen Flächen rund um den Wald erkennbar wurde, wie viele Sauen es doch wieder gibt.“ Daher habe man schnell den nun stattfindenden Termin ins Auge gefasst.

Andreas Baderschneider, Leiter des Forstamtes der Niedersächsischen Landesforsten, hebt hervor, dass vor allem in den Landesforsten diese Jagden auch zur Bejagung des Rehwildes im Rahmen des behördlich festgesetzten Abschussplanes genutzt werden. „Rehe verursachen im Wald an den jungen Bäumen Verbissschäden, die bei zu hohen Wildbeständen problematisch sind,“ so Baderschneider.

Dirk Schäfer, Leiter der Revierförsterei Wolfsburg, organisiert die Jagd. Er betont: „Die Notwendigkeit der Bejagung beim Rehwild wird erst bei genauerer Betrachtung durch das Auge des „Waldbauern“ – so nennen wir Forstleute uns zuweilen auch – klar. Beim Schwarzwild ist dies für jedermann offenkundig – durch Schäden auf dem Acker oder auf Grünflächen.“

Zur Sicherheit während dient am Samstag die Sperrung der Waldwege. „Hohe Wildbestände provozieren leider auch immer wieder Verkehrsunfälle“, sagt der Wolfsburger Polizeisprecher Sven-Marco Claus. Deshalb diene die Jagd auch der Unfallvermeidung. Claus weiter: „Wir werden mit Streifenwagen die Einhaltung der Wegesperren im Wald, aber auch angemessenes Fahren auf den mit Warnschildern markierten Abschnitten auf der L294 und der Braunschweiger Straße überwachen.“

Von Kevin Nobs

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