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Wildschwein in der Tiefgarage: Jäger musste Tier erschießen

Wolfsburg Wildschwein in der Tiefgarage: Jäger musste Tier erschießen

Wilde Wildschwein-Jagd in der Tiefgarage! Gestern Mittag verirrte sich eine junge Wildsau ins Parkhaus der Seniorenresidenz Hasselbachtal. Nachdem die Hausmeister vergeblich versucht hatten, das Tier fortzujagen, musste Jagdpächter Peter Schneider das Borstenvieh töten.

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Ein Wildschwein dreht durch: Die junge Sau flitzte zwischen den Autos hindurch (kl. Foto), am Ende musste Jäger Peter Schneider das Tier leider töten.

Quelle: Manfred Hensel

Gegen 14 Uhr wollte Viktor Dreher zu Dienstbeginn in die Tiefgarage am Walter-Flex-Weg fahren, als er das Tier am Eingang zum Parkplatz stehen sah. Gemeinsam mit seinen Kollegen Frank Schwieger und Waldemar Leiß versuchten die Hausmeister daraufhin, das Wildschwein aus der Tiefgarage zurück in den Wald zu jagen - allerdings ohne Erfolg. „Das Tier war total wild und rannte auf uns zu. Wir konnten uns gerade noch rechtzeitig hinter einem Betonpfeiler in Sicherheit bringen“, so Leiß.

Die alarmierte Heimleiterin Renate Giesler („Ich dachte erst, meine Mitarbeiter machen einen Witz“) alarmierte daraufhin Polizei und Jagdpächter, die kurze Zeit später eintrafen. Die Polizei sperrte die Tiefgarage ab und Jagdpächter Peter Schneider versuchte, das Wildschwein, das hinter dem Mazda von Mitarbeiterin Daniela Schild kauerte, zunächst mit einem Revolver zu erlegen. Verwundet rannte das Schwein nach dem ersten Schuss durch die Tiefgarage und konnte mit einem zweiten Schuss aus dem Jagdgewehr schließlich getötet werden.

Wolfsburg hat seit vielen Jahren Probleme mit Wildschweinen in Wohngebieten. Zuletzt lichtete die Stadt die Gebüsche am Hageberg und Laagberg, um die Tiere von Wohngebieten fernzuhalten. In diesen Stadtteilen hatten Wildschweine nicht nur Schäden in Gärten angerichtet, sondern auch Anwohner angegriffen.

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