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Wildschwein-Alarm in Westhagen

Wolfsburg Wildschwein-Alarm in Westhagen

Einen tierischen Einsatz hatten Wolfsburger Jäger und Polizei am Montagabend an der Frankfurter Straße. Zwei erwachsene Wildschweine und bis zu 15 Frischlinge drohten, in den Verkehr zu geraten. Die Helfer trieben sie lautstark zurück in das nahe Wäldchen.

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Verschanzt im Gebüsch: An der Frankfurter Straße leben Wildschweine mit ihren Jungen, am Montagabend drohten die Tiere auf die Fahrbahn zu laufen.

Quelle: Manfred Hensel

Der Hinweis an Ralph Schräder, Vorsitzender der Wolfsburger Jägerschaft, kam kurz vor 18 Uhr von einigen Jägern: Zwei Bachen und mindestens ein Dutzend Frischlinge tummelten sich am Rande der Bäume und Büsche an der Ecke Frankfurter Straße/Braunschweiger Straße - gleich unterhalb der Neuland-Zentrale. „Die Muttertiere sind auf den Grünstreifen gegangen, wahrscheinlich, um dort Würmer zu suchen“, so Schräder. Er betont: „Da bestand eine große Unfallgefahr!“

Die Jäger alarmierten die Polizei. Vor Ort machten die Helfer das Schwarzwild schnell aus. „Wir haben sie bedrängt und geschrien, um sie zurückzutreiben“, sagt der Jägerchef. Die Tiere hätten sich dann von der Straße zurückgezogen.

Ob die Wildschweine tatsächlich auf die Straße gelaufen wären und Unfälle hätten verursachen können, kann Schräder schwer einschätzen: „Sie scheinen sich mit dem Verkehr ganz gut auszukennen.“ Gerade die Frischlinge seien da aber eher unberechenbar.

Deshalb müsse die Stadt jetzt auch überlegen, wie sie die Situation entschärft. Ein so genannter Vergrämungsstoff, der die Wildschweine fernhält, könnte eine Möglichkeit sein. Oder, so Jäger Schräder: „Man kann die Büsche an der Straße freischneiden, um den Tieren die Deckung zu nehmen.“

Mindestens ein Unfall mit Schwarzwild ist in der Nähe erst kürzlich passiert. An der A 39 liegt seit Tagen ein totes Wildschwein in Höhe der Ausfahrt Fallersleben-Nord. Bisher hat sich keine Behörde um den Kadaver gekümmert. „Ein Skandal“, findet Schräder.

kn

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