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Stadt Wolfsburg Wildes Wolfsburg: Dachs ist scheu, aber wehrhaft
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Wildes Wolfsburg: Dachs ist scheu, aber wehrhaft
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10:16 26.08.2016
Grimbart auf der Spur: Die Jäger Horst Hüller (l.) und Ralph Schräder wissen, wo sich der Dachs versteckt. Quelle: Manfred Hensel
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Der Dachs wird in alten Fabeln auch Grimbart genannt. Die Wolfsburger Jäger wissen genau, warum. „Diese Tiere sind unglaublich wehrhaft“, sagt Vorsitzender Ralph Schräder. Ihre Stärke zeigen sie aber nur, wenn sie angegriffen werden.

Manche Dachsbauten werden schon seit Jahrhunderten benutzt. Die Familien der Dachse im Stadtwald - vier Baue sind Schräder hier bekannt - könnten schon wesentlich länger hier leben, als die meisten ihrer menschlichen Nachbarn. Doch die Wolfsburger müssen keine Angst haben: Dachse wagen sich erst im Dunkeln aus der Deckung und scheuen menschliche Siedlungen. Wer dem Dachs nahe des Waldrands - zum Beispiel auf dem Wohltberg, dem Rabenberg oder am Theater - über den Weg läuft, muss deshalb schon großes Glück haben. Grundsätzlich gilt: Lässt man Grimbart in Ruhe, tut er nichts.

Horst Hüller, Betreuer des Info-Mobils der Jägerschaft, weiß: „Die Dachse können nicht nur kräftig zubeißen, sie sind auch so schlau, dass sie Hunde unter der Erde eingraben, indem sie den Gang zuschieben.“ Noch ein Grund, seinen Vierbeiner im Wald wie vorgeschrieben an der Leine zu lassen. Aber: seinen Bau, der einen Durchmesser von 30 Metern haben kann, teilt ein Dachs kameradschaftlich mit Füchsen, Kaninchen oder Brandenten, die in Höhlen brüten. „Unter der Erde herrscht Burgfrieden“, sagt Schräder.

Den Wohnkessel polstert der Dachs mit Laub, Moos oder Farn aus; mehrere Gänge führen an die Oberfläche und sorgen für Sauerstoff. Zweibeinern gehen die nachtaktiven Tiere aus dem Weg. Dafür gibt es untereinander regen Austausch: Dachsweibchen paaren sich gewöhnlich mit mehreren Männchen.

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