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Wieder grausame Bluttat: Frau lag tot in Wohnung

Wolfsburg-Detmerode Wieder grausame Bluttat: Frau lag tot in Wohnung

Detmerode. Unfassbar: In Wolfsburg hat sich heute die dritte grausame Bluttat innerhalb weniger Tage ereignet. Eine Frau (35) wurde am frühen Morgen tot in einer Wohnung im Kurt-Schumacher-Ring aufgefunden. Wie die Frau umgebracht wurde und ob es bereits einen Verdächtigen gibt, dazu sagen Polizei und Staatsanwaltschaft bisher nichts.

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Detmerode: Die Polizei ermittelt wegen eines Tötungsdelikts.

Quelle: Kevin Nobs

Man ermittle wegen des Verdachts eines Tötungsdelikts, teilte Polizeisprecher Sven-Marco Claus mit: „Den ersten Ermittlungen zufolge wies das Opfer augenscheinlich erhebliche Verletzungen auf.“ Aufgrund „der Gesamtumstände“ gehe man von einem Gewaltverbrechen aus.

Laut Polizei habe der Lebensgefährte (32) gegen 5.05 Uhr über Notruf mitgeteilt, er habe seine Partnerin tot in der Wohnung des Mehrfamilienhauses aufgefunden; Minuten später waren Sanitäter und Notarzt vor Ort, die nichts mehr für die blutüberströmte Frau ausrichten konnten.

Verbrechen in Detmerode: Eine Frau wurde tot in ihrer Wohnung entdeckt. Die Polizei ermittelt wegen eines Tötungsdelikts.

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Was sagt der 32-Jährige über die Umstände, unter denen er seine Freundin tot vorgefunden habe? Kam er gerade nach Hause, hatte er zuvor geschlafen, war Besuch in der gemeinsamen Wohnung? Fragen, die auch die Polizei dem Mann in stundenlangen Vernehmungen stellte. Angaben dazu aber machte Claus nicht – aus ermittlungstaktischen Gründen. Auch ob eine Waffe gefunden wurde, sagt die Polizei vorerst nicht.

von Ulrich Franke

Was ist auf einmal los?

Letzte Woche Montag waren mein Kollege und ich zur Berichterstattung beim Mord in Westhagen, gestern bei der Bluttat in Detmerode. Zwischendurch hatten eine Kollegin und ich noch über die Messerattacke eines Mannes auf seine Lebensgefährtin in der Innenstadt berichtet. Die Frau überlebte schwerverletzt. Drei Kapitalverbrechen in zwei Wochen.

Uns alle, wie auch jeden anderen Wolfsburger, treibt die Frage um: Was ist auf einmal los!? Die wahrscheinliche Erklärung dürfte angesichts der Tragödien, die Opfer, Verwandte und Freunde betreffen, erschreckend banal sein: Es ist Zufall, dass gleich drei augenscheinlich ähnlich gelagerte Gewalttaten kurz nacheinander passiert sind.

Für das Sicherheitsgefühl der Wolfsburger ist jetzt die schnelle Aufklärung aller Taten wichtig. Und die Hoffnung darauf, dass wir für lange Zeit von ähnlichen Verbrechen verschont bleiben.

ein Kommentar von Kevin Nobs

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