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Wieder Warnstreiks: Operationen verschoben - Kitas mit Notgruppen

Wolfsburg Wieder Warnstreiks: Operationen verschoben - Kitas mit Notgruppen

Wieder Warnstreiks im öffentlichen Dienst: Mitarbeiter aus Kitas, des Klinikums und aus Geschäftsbereichen der Stadt aus Wolfsburg beteiligten sich gestern an der zentralen Kundgebung in Hannover. Über 340 Wolfsburger demonstrierten für mehr Lohn. Im Klinikum wurden Operationen verschoben, die städtischen Kitas hatten Notgruppen eingerichtet.

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Wieder Warnstreiks im öffentlichen Dienst: Mit mehreren Bussen der Verdi machten sich die Streikenden aus Wolfsburg auf zur zentralen Kundgebung nach Hannover.

Quelle: Photowerk (bb)

Mit sechs Bussen der Verdi machten sich die Streikenden auf nach Hannover.

188 Mitarbeiter der Stadtverwaltung aus den Geschäftsbereichen Bürgerdienste, Grundstücks- und Gebäudemanagement, Jugend, Schule, Sport, Personal, Grün, Straßenbau, Gleichstellungsreferat und Personalräte streikten. Im Klinikum waren es 68 Mitarbeiter, die ihre Arbeit niederlegten.

Sie wollten der Forderung der Verdi Ausdruck verleihen: Die Gewerkschaft fordert unter anderem 100 Euro pro Monat sowie 3,5 Prozent mehr Lohn. „Mit der Kundgebung haben wir ein Signal an die Arbeitgeber gegeben“, sagt Verdi-Sprecher Jürgen Praast. „Und zwar ein beeindruckendes: 20.000 Menschen waren in Hannover auf der Straße.“ Das sei eine gute Verhandlungsposition für die nächste Runde.

Der letzte Warnstreik vor rund zwei Wochen hatte Eltern noch kalt erwischt. Diesmal waren sie informiert und die städtischen Kitas hatten Notgruppen eingerichtet. In Fallersleben wurden fünf Kinder betreut, in Mörse sieben, Vorsfelde neun und am Klinikum 36. Im Klinikum selbst war der Zentrale OP von dem Warnstreik betroffen. „Einige Operationen wurden verschoben“, so Sprecher Thomas Helmke. „Aber die Notfallversorgung ist gewährleistet.“ Intensivstation, Zentrale Notfallaufnahme und Notfallbereiche waren in Betrieb.

üt

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