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Stadt Wolfsburg Wieder Knöllchen-Ärger auf dem DOW-Parkplatz
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Wieder Knöllchen-Ärger auf dem DOW-Parkplatz
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23:00 10.05.2016
Ist sauer: Wegen eines nicht bezahlten Tickets auf dem DOW-Parkplatz erhielt Gabriela Tedt eine Inkasso-Forderung über viel Geld. Eine Mahnung zuvor gab es nie. Quelle: Britta Schulze

Im Februar parkte die 34-Jährige bei den Designer Outlets, zog aber keinen Parkschein - Folge war die übliche „Vertragsstrafe“ über 30 Euro. „Ärgerlich, aber mein Fehler“, räumt Gabriela Tedt ein. Sie zahlte die 30 Euro - oder glaubte zumindest, das getan zu haben. Dummerweise verrutschte sie in der Kommastelle und überwies nur drei Euro.

Drei Monte später erreichte sie ein wenig freundliches Schreiben einer Inkasso-Kanzlei, die 96,01 Euro forderte - inklusive Kosten einer angeblich erfolgten Mahnung, die allerdings nachweislich nie eingegangen war. „Alle Versuche, die Sache mit der Inkasso-Kanzlei telefonisch zu klären, wurden ignoriert oder patzig abgeblockt“, ärgert sich die 34-Jährige über den aus ihrer Sicht rüden Umgang. Dass wegen ihres Versehens ja nur 27 Euro offen waren, interessierte offensichtlich niemanden.

Gabriela Tedt beschwerte sich bei DOW-Centermanager Michael Ernst, der setzte sich mit dem privaten Parkraum-Bewirtschafter Park & Control in Verbindung und räumte gegenüber der WAZ ein: „Ich verstehe den Ärger, hier liegt ein offensichtlicher Fehler vor.“ Es sei klar, dass man eine Lösung im Sinne der Kundin finden werde.

Das hieße Geld zurück, denn sicherheitshalber hatte Gabriela Tedt („Ich hatte Angst vor Schufa-Konsequenzen“) die 96,01 Euro bereits gezahlt. Ums Geld gehe es ihr aber gar nicht in erster Linie, sondern um den Ärger über die ebenso unberechtigte wie nachdrückliche Inkasso-Forderung und die fehlende Gesprächsbereitschaft auf der anderen Seite: „Das ist ein ganz schlechter Stil, und das fällt doch letzten Endes aufs DOW zurück. So verärgert man Kunden.“

fra

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