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Wie viel Kultur verträgtder neue CongressPark?

Wolfsburg Wie viel Kultur verträgtder neue CongressPark?

Über die künftige Ausrichtung des CongressParks diskutiert zurzeit die Politik. So viel scheint klar: Der hochtrabende Name CongressPark gehört dann der Vergangenheit an, Planungsgrundlage soll ein solider Stadthallen-Charakter sein. Doch wie viel Kultur findet dort künftig statt? Viel, sagt die SPD; nicht ganz so viel, meint die CDU.

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Einig sind sich die großen Parteien darin: Das Konzept „CongressPark“ hat sich erledigt, am Klieversberg soll wieder eine Stadthalle stehen. Mit Raum zwar für Veranstaltungen wie IGM-Delegiertenversammlung und Rentnerweihnacht der Stadt, sagt die SPD. „Aber der Fokus soll ganz klar auf die Kultur ausgerichtet sein“, so Aufsichtsratsmitglied Willi Dörr. Viele kulturelle Eigenveranstaltung schweben den Sozialdemokraten vor, die Gesellschaften Theater und CongressPark sollen dazu verschmelzen. Zuschussbedarf jährlich gut eine Million Euro (aktuell: gut 700.000), Investitionskosten: bis zu elf Millionen Euro.

Mehr Kultur ja, sagt auch Aufsichtsratschef Günter Lach (CDU): „Aber nicht als einziger Schwerpunkt.“ Wolfsburg brauche eine Stadthalle auch für Messen wie die BaWoGa, für Ü-30-Partys und Vogelausstellungen. Sollte eine Fusion mit dem Theater sinnvolle Synergien ergeben, kann er sich auch das vorstellen - die inhaltliche Ausrichtung dürfe davon nicht allein geprägt sein. Lach: „Wolfsburg braucht eine Bürgerhalle für die ganze Bevölkerung. Stadthalle wäre dafür der richtige Name.“

Im Vorfeld der politischen Diskussion hatte eine Agentur sieben Zukunfts-Szenarien für den CongressPark entworfen - utopische Planspiele bis hin zu Deutschlands bedeutendsten Tanzzentrum mit Profi-Ensemble und jährlichen sechs Millionen Euro Zuschussbedarf fielen dabei sofort durchs Raster.

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