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Wie eng sind die IS-Kämpfer vernetzt?

Wolfsburg Wie eng sind die IS-Kämpfer vernetzt?

Sind die IS-Kämpfer aus Wolfsburg enger vernetzt als bisher bekannt? Die Generalbundesanwaltschaft hat jetzt bestätigt, dass die beiden verhafteten Deutsch-Tunesier Ayoub B. und Ebrahim B. im Mai 2014 gemeinsam nach Syrien ausgereist waren. Und es gibt neue Spekulationen, dass der mögliche Anschlag auf den Braunschweiger Karnevalszug hier geplant worden sein könnte.

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Wolfsburger im Visier der Ermittler: Gegen Ebrahim B. wurde wegen Terror-Verdachts ein neuer Haftbefehl erwirkt - er soll im Mai 2014 gemeinsam mit Ayoub B. (kl. Foto) nach Syrien gereist sein.

Im November war Ebrahim B. (25) in Wolfsburg verhaftet worden, im Januar Ayoub B. (26) - beide hatten sich in Syrien angeblich vom IS (Islamischer Staat) ausbilden lassen.

Mittlerweile hat die Generalbundesanwaltschaft (GBA) beide Verfahren an sich gezogen und gegen Ebrahim B. einen neuen Haftbefehl erwirkt. Bisher hatte die Staatsanwaltschaft Hannover ermittelt, dies tut nun die GBA - wegen „Mitgliedschaft in einer ausländischen terroristischen Vereinigung“. Sie hätten sich nicht nur ausbilden lassen und versucht, neue Mitglieder zu rekrutieren; beide hätten dem IS auch insgesamt mindestens 5000 Euro zukommen lassen.

Nach Erkenntnissen der GBA seien beide aus Wolfsburg stammenden Deutsch-Tunesier im Mai 2014 gemeinsam über die Türkei nach Syrien ausgereist.Das wäre ein Beleg dafür, dass es sich bei dem gut einen Dutzend IS-Kämpfer aus der VW-Stadt nicht nur um isolierte Einzeltäter handelt, sondern Kontakte untereinander bestanden und wohl auch weiter bestehen.

Dafür spricht womöglich auch das, was der CDU-Fraktionschef im Landtag Björn Thümler jetzt gegenüber dem NDR in Bezug auf die angebliche Anschlagsplanung auf den Braunschweiger Karneval erklärte: „Wir gehen davon aus, dass das salafistische Umfeld in Braunschweig-Wolfsburg diesen Anschlag geplant haben könnte.“ Die Staatsanwaltschaft Hannover hört das offenbar nicht gern, Sprecherin Kathrin Söfker zur WAZ: „Herr Thümler kann sich äußern, wie er möchte. Wir kommentieren das nicht.“

fra

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