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Wichtig: Vorsorgeuntersuchungen bei Kindern und Jugendlichen

Wolfsburg/Gifhorn/Peine Wichtig: Vorsorgeuntersuchungen bei Kindern und Jugendlichen

Unmittelbar nach der Geburt eines Kindes findet im Kreißsaal eine erste Vorsorgeuntersuchung statt, um Defekte und Erkrankungen von Neugeborenen zu erkennen oder Geburtsverletzungen festzustellen. Überprüft werden, Atmung, Herz, Kreislauf, Hautfarbe, Muskeltonus, Reflexantwort auf Stimulation der Fußsohle.

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Wichtige Termine: Ein kleiner Junge bei einer Vorsorgeuntersuchung.

Quelle: Patrick Pleul

Peine/Gifhorn/Wolfsburg. „Auch auf Fehlbildungen wird dabei geachtet“, erläutert Dr. Suhait Mutlak, Chefarzt der Kinder- und Jugendmedizin im Helios-Klinikum Gifhorn.

Diese Untersuchungen setzen sich im weiteren Leben fort, in immer größeren Abständen. Zwischen der Geburt und dem 18. Lebensjahr sind insgesamt elf Kinder- und zwei Jugendvorsorgeuntersuchungen vorgesehen. Anhand der Dokumentation können die Kinder- und Jugendärzte erkennen, ob die Entwicklung des Patienten normal verläuft. Das Hauptaugenmerk liegt dabei auf der Erkennung von Krankheiten der Schulmedizin, psychischen und sozialen Fehlentwicklungen, aber auch Lese-/Rechtschreibschwäche. Der Impfschutz wird bei den Kinder- und Jugendvorsorgen überprüft und bei Bedarf erneuert.

„Es ist uns Ärzten ein großes Anliegen, Kinder vor schweren Erkrankungen und deren Folgen zu bewahren. Dazu dienen Schutzimpfungen, die wir nach Empfehlung der STIKO (Ständige Impfkommission des Robert-Koch-Institutes) durchführen. Gerne beraten wir auch die Eltern, ob bei ihnen Auffrischimpfungen nötig sind“, sagt Dr. Caroline Köhler, Kinderärztin in Peine.

Ärzte empfehlen, die Untersuchungen regelmäßig durchführen zu lassen, nur so sei eine optimale Betreuung und Versorgung gewährleistet. In einigen Bundesländern, auch in Niedersachsen, gibt es mittlerweile Gesetze, welche die Untersuchungen zur Pflicht machen. Der Wolfsburger Kinderarzt Dr. Sören Westerholt ergänzt: „Die Untersuchungen U5 bis U8 dienen auch der Vermeidung von Vernachlässigung, Misshandlung und Missbrauch. Hierzu werden die Eltern schriftlich aufgefordert.“

ahe

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