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Über 30 Grad: Heute wird es richtig heiß!

Hitzewarnung für Niedersachsen Über 30 Grad: Heute wird es richtig heiß!

Meteorologen erwarten eine Hitzewelle in Deutschland. Am Donnerstag werden die Temperaturen auf über 30 Grad springen. Für Wolfsburg und weite Teile Niedersachsens gilt deshalb eine Hitzewarnung.

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Der Deutsche Wetterdienst hat eine Hitzewarnung für weite Teile Niedersachsens herausgegeben. Es werden am Donnerstag gefühlte Temperaturen von über 33 Grad erwartet.

Quelle: dpa

Offenbach. Der Donnerstag und der Freitag werden die bisher heißesten Tage des Jahres, prognostiziert der DWD. Es werde einen Temperatursprung um rund 10 Grad auf Höchstwerte zwischen 30 und 34 Grad geben, sagte Meteorologe Thomas Ruppert. Im Südwesten könnten lokal um 35 Grad erreicht werden.

So heiß wird es in Niedersachsen

In Niedersachsen rechnen die Meteorologen mit Höchstwerten von 30 bis 34 Grad in weiten Teilen des Landes. Es werde schwül-heiß, schreibt der DWD in seiner Vorhersage – er rechnet mit einer starken Wärmebelastung in vielen Regionen Niedersachsen und einer hohen UV-Belastung. Nur die Küsten sind von der Hitzewarnung ausgenommen.

Der DWD warnt insbesondere in folgenden Gebieten von Niedersachsen vor einer starken Wärmebelastung:

  • Kreis Aurich - Binnenland           
  • Kreis Wesermarsch - Binnenland           
  • Kreis Cuxhaven - Binnenland           
  • Stadt Emden           
  • Kreis Friesland - Binnenland           
  • Kreis Leer           
  • Kreis Ammerland           
  • Kreis Wittmund - Binnenland           
  • Stadt Braunschweig           
  • Kreis Celle           
  • Kreis Gifhorn           
  • Kreis und Stadt Göttingen           
  • Kreis Goslar           
  • RegionHannover            
  • Kreis Helmstedt           
  • Kreis Hildesheim           
  • Kreis Hameln-Pyrmont           
  • Kreis Holzminden           
  • Kreis Northeim           
  • Kreis Osterode am Harz           
  • Kreis Peine           
  • Kreis Schaumburg           
  • Stadt Salzgitter           
  • Kreis Wolfenbüttel           
  • Stadt Wolfsburg           
  • Kreis Lüchow-Dannenberg           
  • Kreis Lüneburg           
  • Kreis Rotenburg (Wümme)           
  • Heidekreis                  
  • Kreis Stade           
  • Kreis Uelzen           
  • Kreis Harburg           
  • Kreis Cloppenburg           
  • Stadt Delmenhorst           
  • Kreis Diepholz           
  • Kreis Emsland           
  • Kreis Nienburg           
  • Kreis Grafschaft Bentheim           
  • Kreis Osterholz           
  • Kreis und Stadt Oldenburg           
  • Kreis und Stadt Osnabrück           
  • Kreis Vechta           
  • Kreis Verden 

Mit der Hitze steigt das Unwetterrisiko

Gesund trotz Hitze

Hier finden Sie fünf Tipps für die heißen Tage

Der DWD erwartet am Donnerstag und vor allem am Freitag aber auch wieder Gewitter in Niedersachsen. "Lokal sind auch unwetterartige Entwicklungen möglich", prognostizieren die Meteorologen. Diese Prognose gilt für ganz Deutschland, weil ein Tief mit unwetterträchtigen Gewitterwolken über Deutschland hinwegziehen werde, erklärt der DWD. Am Freitag kommen die Wolken im Westen an. Den Osten und Süden treffen Blitz und Donner vor allem am Samstag, während ganz im Westen schon wieder die Sonne scheint. Nach Durchzug der Gewitter pendelt sich die Temperatur auf Werte unter 30 Grad ein.

5 Tipps für die heißen Tage:

Klar, das klingt nach viel Spaß im Freien. Aber Vorsicht! Zur Hitze mischt sich Schwüle, und nach dem kühlen Wetter der letzten Wochen braucht der Körper Zeit, um sich anzupassen. Mit den folgenden Tipps kommen Sie und Ihre Lieben gut durch die heiße Zeit.

1. Wasser marsch: Trinken! Trinken! Trinken!

Auch dann, wenn sich noch kein Durstgefühl eingestellt hat. Durch das Schwitzen verliert der Körper viel mehr Wasser als sonst. Um alle Funktionen aufrecht zu erhalten, muss also nachgetankt werden.

"Man darf nicht vergessen, dass unser Körper zu 60 Prozent und unser Gehirn zu 80 Prozent aus Wasser bestehen. Deshalb macht sich ein Flüssigkeitsmangel als Erstes im Kopf bemerkbar", erklärt Jan-Christoph Lewejohann, Leitender Arzt der Zentralen Notaufnahme der Asklepios Klinik Wandsbek in Hamburg. "Die Patienten klagen dann über Kopfschmerzen, Schwindel, Kreislaufprobleme, Müdigkeit und allgemeines Unwohlsein. Aber auch eine Bewusstseinstrübung kann eine ernstzunehmende Folge der Hitze sein."

Kleiner Hinweis: Trinken sie nicht zuviel auf einmal, denn pro Stunde können nur 500 – 800 ml Flüssigkeit aufgenommen und sinnvoll verwertet werden. Am besten wird jede Stunde ein Glas Wasser geleert. Alkohol und zu kalte Getränke sind Tabu.

2. Du bist, was du isst: Auf die Ernährung achten

Nur Wasser trinken, reicht nicht aus. Der Körper braucht Nährstoffe. Deshalb ist es wichtig, Natrium, Magnesium, Calcium und Vitamien zu sich zu nehmen – über entsprechende Mineralwasser und die Nahrung.

Die sollte leicht ausfallen, um den Körper nicht unnötig zu belasten. Obst, Gemüse und Fisch sind die besten Lebensmittel für heiße Tage. Natürlich darf es aber auch mal ein Eis sein!

3. Der Gefahr aus dem Weg gehen: Die Sonne meiden

Meiden Sie nach Möglichkeit die Mittagssonne und die Hitze des frühen Nachmittags. "Am besten ist es, sich in kühlen Räumen aufzuhalten. Wer draußen ist, sollte den Schatten suchen. Vor allem gilt, dass die Leute sich nicht überschätzen sollten", empfiehlt Medizinmeteorologin Angelika Grätz vom Deutschen Wetterdienst.

Außerdem sollte bedacht werden, dass auch der Übergang von klimatisierten Räumen in die Hitze eine Anstrengung für den Körper ist. "Er muss sich immer wieder anpassen, bei manchen dauert es auch länger", so Grätz. Sport und körperliche Aktivitäten sollten in die frühen Morgenstunden verlegt werden.

4. Kleider machen (gesunde) Leute: Das richtige Outfit

Dunkle Farben heizen sich auf, enge Kleidung lässt der Luft keinen Raum zum Zirkulieren und so den Körper abzukühlen. Deshalb tragen Sie helle, luftige Outfits. Und vergessen Sie die Kopfbedeckung nicht, sonst droht schnell ein Sonnenstich. Auch mit Hut gilt Tipp Nummer zwei.

5. Strahlendes Risiko: Sonnenschutz nicht vergessen

Nicht nur von der Hitze selbst geht ein Risiko aus. Die UV-Strahlen können zu schmerzhaften Sonnenbränden führen und Hautkrebs begünstigen – abgesehen davon, dass sie den Alterungsprozess der Haut antreiben.

Deshalb sollte auch bei dem kurzen Sommerintermezzo nicht auf den Lichtschutzfaktor verzichtet werden. Je höher, desto besser. Und bitte unbedingt auch an die Kinder denken! Und regelmäßig nachcremen.

Wem es dann trotzdem noch zu heiß ist, der sei beruhigt. Bereits zum Wochenende nimmt Tief Lea den Kampf mit Hoch Wolfgang auf – die Schwüle entlädt sich in neuen Gewittern.

dpa/RND/wer

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