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Weniger Pleiten in Wolfsburg

Wolfsburg Weniger Pleiten in Wolfsburg

Immer weniger Wolfsburger sind völlig pleite. Das belegen aktuelle Zahlen: Die Zahl der Privatinsolvenzen sank im ersten Halbjahr 2011 um fast ein Drittel im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.

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Wolfsburg: Insolvenzen waren zuletzt rückläufig, so Klaus Lünzner (kl. Bild), stellvertretender Direktor des Amtsgerichts.

83 Menschen mussten von Januar bis Ende Juni 2011 den Gang zum Amtsgericht antreten, weil sie ihre Schulden nicht mehr bezahlen konnten. Das ist ein Minus von 28 Prozent, denn im ersten Halbjahr 2010 gab es noch 115 private Pleiten.

Über die Gründe für den Rückgang lässt sich nur spekulieren – die allgemeine wirtschaftliche Lage dürfte durchaus eine Rolle spielen. „Insolvenzen, die oft durch Arbeitslosigkeit entstehen, sind wohl zurückgegangen“, sagt Klaus Lünzner, stellvertretender Direktor des Amtsgerichts.

Ebenso erfreulich: Auch die Zahl der Firmen-Insolvenzen nahm von Januar bis Juli ab, allerdings weniger deutlich als die privaten Pleiten. Im ersten Halbjahr 2011 meldeten 282 Unternehmen aus Wolfsburg eine Insolvenz an – eine Abnahme von rund sechs Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Damals gingen noch 299 Firmen pleite.

htz

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