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Weniger Geld für Gebäude und Straßen

Wolfsburg Weniger Geld für Gebäude und Straßen

Das Baudezernat der Stadt Wolfsburg hantiert naturgemäß mit großen Zahlen. Aber auch dort muss in Zeiten der VW-Abgasaffäre und sinkenden Gewerbesteuereinnahmen gespart werden. Es war gestern das bestimmende Thema im Bau- und Planungsausschuss im Rathaus.

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Großbaustelle Ratsgymnasium: Das Wolfsburger Baudezernat wird 2016 trotz aller Sparbemühungen etliche Millionen Euro ausgeben.

Quelle: Matthias Leitzke

Das Baudezernat mit Stadtbaurätin Monika Thomas als Chefin ist in Geschäftsbereiche gegliedert. Bei der Vorstellung der Teilhaushalte wurden deren unterschiedliche Möglichkeit zu sparen deutlich. So geht es bei der „Stadtplanung und Bauberatung“ oder beim „Grundstücks- und Gebäudemanagement“ um einige Hunderttausend Euro. Unter anderem sind Mehreinnahmen durch die Erhöhung der Parkgebühren um 5 Cent pro Stunde angedacht.

Der Bereich „Straßenbau und Projektkoordination“ will hingegen mehrere Millionen Euro einsparen, vor allem durch die Verschiebung von Straßenbauprojekten. „Grün“ und „Hochbau“ liegen irgendwo dazwischen.

Einiges Einsparpotenzial sieht die Verwaltung darin, die Unterhaltung von Gebäuden und Straßen herunterzufahren. Volkhard Plonz (PUG) mahnte: „Wenn wir die Unterhaltung unterlassen, wird uns das später teuer zu stehen kommen.“

Alle vorgeschlagenen Streichungen der Verwaltung wollten die Politiker nicht hinnehmen. So forderten Kristin Krumm (FDP) und Hans-Georg Bachmann (SPD), die verkehrliche Umgestaltung der Schillerstraße nicht auf die lange Bank zu schieben. Bärbel Weist (PUG) legt Wert auf den Bau eines Radwegs nach Ilkerbruch.

Bauprojekte, die die Stadtverwaltung dieses Jahr ohnehin beschäftigen, gibt es etliche. An vielen Schulen wird gebaut, Baugebiete entstehen. Trotz Sparhaushalts ein gewaltiges Programm.

Zudem nahm die Verwaltung jede Hoffnung auf einen Erhalt des Kiosks am Nordkopf. Als Folge eines Wechsels des städtischen Werbepartners (WAZ berichtete) sind seine Tage gezählt.

kn

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