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Welt-Aids-Tag: Ausgrenzung und Diskriminierung verhindern

Veranstaltungen in Wolfsburg Welt-Aids-Tag: Ausgrenzung und Diskriminierung verhindern

Mit dem Welt-Aids-Tag, der am Donnerstag zum 29. Mal begangen wurde, wird Solidarität mit den Betroffenen gezeigt. So auch bei Veranstaltungen im Wolfsburger Rathaus und in der Autostadt.

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Tolle Aktion zum Welt-Aids-Tag: Die Autostadt verschenkte am Donnerstag an alle Fahrzeugabholer die Aids-Teddys. Der Erlös kommt der Wolfsburger Aids-Hilfe für Präventionsarbeit zugute.

Quelle: Matthias Leitzke

Wolfsburg. Denn: Obwohl Aids mittlerweile aus medizinischer Sicht gut behandelbar ist und viele Betroffene bis ins hohe Alter mit der Virus-Infektion leben können, stehen Ausgrenzung, Anonymität und Angst vor Diskriminierung bei Erkrankten an der Tagesordnung.

Die Aids-Hilfe Wolfsburg verkaufte ihre Aids-Teddys mit den roten Schleifen, die es bereits seit Ende der 90er Jahre gibt. Diesmal trugen die flauschigen Plüschbären Westen und manche sogar Brillen - eine Sonderedition des Optikers Ehme des Riese. Angela Bliese von der Aids-Hilfe: „Wir haben 1300 Teddys und der Erlös kommt unserer Arbeit zu Gute.“

Die offizielle Welt-Aids-Tag-Veranstaltung fand am Donnerstag in der Bürgerhalle des Rathauses A statt. Dort konnte auch der Aids-Sammel-Teddy erworben werden.

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In Wolfsburg gibt es rund 50 HIV-Infizierte. „Das Thema Aids ist zwar nicht mehr in den Schlagzeilen. Trotzdem ist Aufklärung wichtig. Vor allem weil Betroffene mit Diskriminierung zu kämpfen haben“, sagt Alfred Lux, Vorsitzender der Aids-Hilfe. Die Veranstaltung gestern stand unter der Schirmherrschaft von Dr. Thomas Steg, Generalbevollmächtigter von Volkswagen für Außen- und Regierungsbeziehungen. „Ich mache dies aus tiefster Überzeugung“, sagte er und führte aus wie sich VW in Südafrika im Kampf gegen Aids für Erkrankte einsetzt. „Das ist unsere Verständnis eines sozialen Konzerns.“ Volkswagen übergab gestern einen Spendenscheck in Höhe von 5000 Euro.

Oberbürgermeister Klaus Mohrs macht Aids anhand von Zahlen deutlich. Besonders negativ stieß ihm auf. „46 Prozent der Betroffenen haben keinen Zugang zu Medikamenten. Das ist für mich der eigentliche Skandal.“

Und auch die Autostadt setzte gestern ein Zeichen der Solidarität: Jeder Fahrzeugabholer bekamen einen Aids-Teddy geschenkt. „Jeder kann etwas tun, damit die Auswirkungen von HIV und Aids nicht aus der Wahrnehmung verschwinden“, sagt Autostadt-Geschäftsführer Otto Ferdinand Wachs.

jes

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