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Welt-Aids-Tag: Ausgrenzung als Problem

Wolfsburg Welt-Aids-Tag: Ausgrenzung als Problem

Gestern war Welt-Aids-Tag. Bei der Auftaktveranstaltung im Rathaus betonten Alfred Lux von der Aidshilfe, Oberbürgermeister Klaus Mohrs und Schirmherrin Pirka Falkenberg wie wichtig dieser Tag auch heute noch ist.

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Welt-Aids-Tag in Wolfsburg: Schirmherrin Pirka Falkenberg überreichte einen Scheck, die Band der Neuen Schule trat auf und in der Autostadt gab es Aids-Teddys.

Quelle: Fotos: Hensel

„Die medizinische Versorgung hat sich enorm weiterentwickelt - der Umgang miteinander ist allerdings noch immer ein Problem“, so Lux. Häufig komme es zu Ausgrenzung. „77 Prozent der Betroffenen sagen, dass sie wegen ihrer Krankheit diskriminiert werden. Umso wichtiger ist es, dass es den Welt-Aids-Tag gibt“, sagte Mohrs. Denn gerade beim Thema HIV und Aids sei Information das Wichtigste. Dass das Thema auch in Wolfsburg nach wie vor aktuell ist, belegen die Zahlen: Rund 400 HIV-Tests führt das Gesundheitsamt hier im Jahr durch. Zu tatsächlichen Infektionen komme es bis zu fünfmal im Jahr, so Lux.

Deshalb sei der Welt-Aids-Tag auch Tag der Solidarität mit den Erkrankten, betonte Pirka Falkenberg, Leiterin des Ideenmanagement bei VW. Sie brachte nicht nur ein Lob für die vielen Ehrenamtlichen der Aids-Hilfe mit - sondern auch einen Scheck über 5000 Euro. Für den musikalischen Rahmen sorgte die Schulband der Neuen Schule mit Liedern wie „Demons“ von „Imagine Dragons“.

Auch die Autostadt unterstützt die Aidshilfe wieder - um auf die Immunschwächekrankheit aufmerksam zu machen, verteilte sie bereits zum sechsten Mal die beliebten Aids-Teddys mit der roten Schleife an alle Fahrzeugabholer. „Mit ihren vielen ehrenamtlichen Helfern leistet die Wolfsburger Aids-Hilfe tagtäglich wertvolle Arbeit für die Betroffenen“, betonte Geschäftsführer Otto F. Wachs.

kau

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