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Stadt Wolfsburg Wellekamp: 56 Mietwohnungen und Appartementhaus
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Wellekamp: 56 Mietwohnungen und Appartementhaus
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23:59 18.10.2017
Symbolisch: Vertreter von VWI, Politik, Verwaltung und Baubeteiligten beim „ersten Spatenstich“ im Wellekamp.   Quelle: Andrea Müller-Kudelka
Wellekamp

 2014 stellte VW Immobilien die ersten Pläne für fünf neue Häuser am Wellekamp-Park vor, jetzt erfolgte symbolisch der erste Spatenstich. Während der langen Planungszeit hat sich die Zahl der Gebäude nicht verändert, trotzdem wurden aus einem gleich zwei Projekte: Der „Stadtgarten“ und das „Splace“ sollen entstehen.

Baustelle: Zurzeit sind Mini-Bagger auf dem Areal unterwegs, auf dem bis 2019 neue Mietwohnungen und Appartements entstehen. Quelle: Andrea Müller-Kudelka

VWI-Geschäftsführer Michael Leipelt erläuterte den Gästen im Catering-Zelt nahe der Baustelle: „Wir haben mit dem Splace eine eigene Marke entwickelt und füllen so die Marktlücke zwischen möbliertem Wohnen und Hotelzimmern.“ Aus einem der fünf Gebäude wird ein Appartement-Haus, das 60 Wohneinheiten zwischen 26 und 46 Quadratmetern inklusive Service anbietet. Wer hier einzieht, muss sich um Reinigung oder Einkauf nicht mehr kümmern, kann außerdem einen Fitnessraum und den Dachgarten nutzen, zahlt allerdings mindestens 800 Euro pro Monat. Gedacht ist das zum „Wohnen und Wohlfühlen auf Zeit“. 8 Millionen Euro investiert die VWI ins Haus.

Zwölf Millionen Euro kosten vier weitere Gebäude mit 56 Wohnungen (zwei bis drei Zimmer) zwischen 45 und 85 Quadratmetern. Hier zahlen die Bewohner ab 10,50 Euro pro Quadratmeter Miete. Große Freude bei Oberbürgermeister Klaus Mohrs – denn die Nachfrage nach Mietwohnungen sei weiter gestiegen, und: „Dieses Projekt zeigt: Lückenbebauung kann die bestehende Struktur aufwerten.“

Plan: Die fünf neuen Gebäude im Wellekamp schließen direkt an die bestehende Bebauung an. Der Mini-Park bleibt als Erholungsgebiet zu einem großen Teil bestehen. Quelle: Andrea Müller-Kudelka

Ortsbürgermeister Matthias Presia dankte: „Wir haben uns mit Anregungen, Sorgen und Wünschen gut aufgehoben gefühlt.“ Der Stadtgarten sei eine Bereicherung, die verbleibende Grünfläche werde schön gestaltet. Presia: „Wenn sie noch Lücken finden, sind wir gern dabei.“

Von Andrea Müller-Kudelka

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