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Weiterer Wolfsburger IS-Kämpfer tot

Wolfsburg Weiterer Wolfsburger IS-Kämpfer tot

Der „Islamische Staat“ (IS) hat per Twitter bekannt gegeben, dass ein weiterer IS-Kämpfer aus Wolfsburg tot ist. Es handelt sich um den 30-jährigen Mohamed B-F. Auch arabische Internet-Seiten melden den Tod.

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Tot: Der Wolfsburger IS-Kämpfer Mohamed B.-F..

Die WAZ hatte bereits vor kurzem über einen neuen Todesfall unter den Wolfsburger IS-Kämpfern gesprochen, damals gab es allerdings noch keine Bestätigung.

Der Wolfsburger tunesischer Herkunft starb bei Kämpfen mit der irakischen Armee in Falludscha. Dabei erlitt er offenbar einen Kopfschuss. Mohamed B.-F. war in Deutschland mehrfach vorbestraft, unter anderem wegen Gewalttaten. Er lebte zeitweilig in Westhagen, war aber auch mehrere Jahre lang in der Borsigstraße sowie in Fallersleben gemeldet.

Im Jahr 2014 wurde er wie andere Deutsch-Tunesier von einem reisenden IS-Funktionär radikalisiert und trat im Herbst 2014 die Reise nach Syrien/Irak an. Dort nahm er den Kampfnamen „Abu-al-Qaqa“ an, möglicherweise in Erinnerung an einen gleichnamigen islamistischen Prediger, der vor einigen Jahren in Syrien erschossen wurde. Mohamed B.-F. ist bereits der achte oder sogar neunte Wolfsburger, der als IS-Kämpfer ums Leben kam. 

Auch sein Bruder Zaid B.-F. (27) gehört zu den Wolfsburger IS-Kämpfern, die im Nahen Osten ums Leben kamen – Zaid soll bei einem Sprengstoff-Attentat gestorben sein. Er hatte in Wolfsburg unter anderem die BBS 1 besucht und war später beruflich im Ausland tätig, unter anderem in Italien. 

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