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Weitere Hallen für Flüchtlinge

Wolfsburg Weitere Hallen für Flüchtlinge

Die Stadt Wolfsburg hat Sporthallen in Barnstorf und Fallersleben als weitere Unterkünfte für Flüchtlinge ins Auge gefasst. Außerdem, so Oberbürgermeister Klaus Mohrs, könnte die Stadt Messehallen für die Unterbringung von Flüchtlingen kaufen.

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Der Strom der Flüchtlinge hält an: Als nächstes könnten in den Hallen in Barnstorf (Foto) und Fallersleben Notunterkünfte eingerichtet werden.

Quelle: Hermstein (Archiv)

Als erstes war die Halle der BBS II gesperrt worden, es folgten die Hallen der Grundschule 7 in Alt-Wolfsburg und des TV Jahn in der Beuthener Straße sowie die Ballsporthalle in Mörse. „Aber auch das wird nicht lange reichen“, ist sich Mohrs sicher. Allein in der Nacht zu heute erwartetete die Stadt gut 200 weitere Flüchtlinge.

Um diesem Strom gerecht werden zu können, plant die Stadt als nächstes die Belegung der Halle in Barnstorf - zum Bedauern des SV, der noch immer auf sein neues Sportheim wartet. „Deshalb müssen schon jetzt viele Sparten nach Nordsteimke ausweichen“, betonte gestern im Rathaus Vorsitzender Wolfgang Heide. Die Hallenschließung werde die Situation nun noch verschärfen. Als nächstes könnte dann auch eine der zwei Ballsporthalle auf dem Windmühlenberg in Fallersleben umgenutzt werden.

Generell erklärten sich alle Vertreter bereit, für die Unterbringung von Kriegsflüchtlingen Einschränkungen in Kauf zu nehmen - auch wenn einige „dauerhaften Mitgliederschwund“ befürchten. Um das zu verhindern, sei die Unterstützung aller gefordert, so Mohrs. Er appellierte an alle Vereine, „sportvereinsübergreifend Hallenzeiten gut zu verteilen“. Sie sollten freie Zeiten dem Geschäftsbereich Sport melden. Kleinere Gruppen sollten prüfen, ob sie kleinere Räume wie in Kitas nutzen können. „Bei der Koordination helfen wir gern“, betonte Timo Kaupert (GB Sport).

Auf längere Sicht gesehen will die Stadt in drei Messehallen investieren - eine für 500, zwei für jeweils 300 Flüchtlinge. Spätestens wenn diese stehen, könnten eventuell auch die Sporthallen wieder freigegeben werden.

kau

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