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Weiter Wirbel um Wasseruhren

Wolfsburg Weiter Wirbel um Wasseruhren

Viel Wirbel gab‘s vor zwei Jahren um zu große und zu teure Wasseruhren. Mittlerweile hat die LSW in über 600 Häusern kleinere Zähler eingebaut. Auch viele weitere Kunden zahlen bereits die reduzierte Grundgebühr - die meisten wissen aber gar nichts von ihrem Glück.

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Großer Zähler, kleiner Preis? Olaf Kalina und Caterina la Barbera wundern sich über die Wasseruhr in der Örtzestraße.

Quelle: Foto: Hensel

Rund 2500 große Wasserzähler („Qn6“) waren überwiegend in Wolfsburger Miethäusern verbaut, obwohl auch die kleineren „Qn2,5“ ausgereicht hätten. Allein die Grundgebühr (328 gegen 65 Euro) lag dort unnötig hoch, LSW und Wohnungsgesellschaften schoben sich die Verantwortung gegenseitig zu. Nach Massenprotesten von Mietern lenkten LSW, Neuland und VWI im Herbst 2011 ein. Die neue Regelung: Die Gesellschaften sammeln die Beschwerden der Mieter und beantragen den Austausch der Zähler; die LSW prüft dies auf Machbarkeit und tauscht aus.

Problem: Das geht nicht von heute auf morgen. LSW-Sprecherin Birgit Wiechert: „Von 1100 Anträgen haben wir 55 Prozent bereits abgearbeitet, der Rest folgt nach und nach.“ Das bedeutet aber auch: In hunderten Miethäusern hängen weiter die großen Zähler, so wie bei Olaf Kalina in der Örtzestraße. Auf Nachfragen sei er von VWI immer wieder vertröstet worden und ärgert sich: „Ich möchte auch die geringere Gebühr bezahlen.“

Genau das sei aber bereits der Fall, versichert die LSW: „Wir berechnen die geringere Gebühr ab Antragstellung, auch wenn der Austausch erst später erfolgt“ - wegen unterschiedlicher Abrechnungszeiträume wird sich das bei den meisten Mietern aber erst in der Endabrechnung für 2013 voll niederschlagen.

fra

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