Menü
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung| Ihre Zeitung aus Wolfsburg Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung| Ihre Zeitung aus Wolfsburg
Anmelden
Stadt Wolfsburg Weite Teile Wolfsburgs über zwei Stunden ohne Strom
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Weite Teile Wolfsburgs über zwei Stunden ohne Strom
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
09:53 10.03.2014
Wolfsburg war zwei Stunden ohne Strom: Über 30.000 Haushalte waren betroffen.
Anzeige

Um Punkt 8.59 Uhr gingen in Wolfsburg Lichter, Radios, Fernseher und Telefone aus. Ampeln funktionierten nicht mehr, Geschäfte mussten wieder schließen oder öffneten erst gar nicht, Fahrstühle blieben stecken, in weiten Teilen der Stadt hatte niemand mehr Strom. Betroffen war die gesamte Kernstadt - Stadtmitte, Hageberg, Westhagen, Detmerode, Eichelkamp, Klieversberg, Rabenberg, Köhlerberg, Steimker Berg, Hellwinkel, Reislingen West und Südwest, Teichbreite, Tiergartenbreite, Kreizheide und Alt-Wolfsburg. „Einen Stromausfall dieser Größe hat es in Wolfsburg noch nie gegeben“, so Stadtsprecher Dennis Weilmann. Oberbürgermeister Klaus Mohrs betonte: "Der Stromausfall war für alle betroffenen Menschen in Wolfsburg sehr ärgerlich. Ich bin froh, dass die Fachleute das Problem schnell wieder in der Griff bekommen haben und sowohl die Feuerwehr wie auch alle anderen Einsatzkräfte schnell zur Stelle waren."

Der Strom fiel auch im Wolfsburger Klinikum aus. Wesentliche Bereiche, darunter Intensivstation und Operationssäle, wurden mit Notstromgeneratoren weiter versorgt. Einschränkungen gab es in den Patientenzimmern und im Küchenbereich. Vom Stromausfall betroffen waren auch die Autostadt, das Badeland und der Bahnhof - Züge fuhren zwar planmäßig weiter, Reisende konnten allerdings keine Tickets vor Ort kaufen.

Um Punkt 8.59 Uhr gingen in Wolfsburg Lichter, Radios, Fernseher und Telefone aus. Ampeln funktionierten nicht mehr, Geschäfte mussten wieder schließen oder öffneten erst gar nicht, Fahrstühle blieben stecken, in weiten Teilen der Stadt hatte niemand mehr Strom. Neben VW – über 1000 Mitarbeiter wurden nach Hause geschickt – waren auch Klinikum, Autostadt, Badeland und der Bahnhof betroffen. „Einen Stromausfall dieser Größe hat es in Wolfsburg noch nie gegeben“, so Stadtsprecher Dennis Weilmann.
Die Ursache war ein technischer Defekt eines Trennschalters zwischen dem VW- und dem öffentlichen Stromnetz im Kraftwerk – Gerüchte, es habe eine Explosion oder ein Feuer gegeben, dementierte VW. In der Folge fielen alle vier Generatoren aus, das alte und das neue Kraftwerk wurden vom Netz genommen – mit weitreichenden Folgen für die Stromversorgung in Wolfsburg.

Die Stadt richtete einen Krisenstab ein, in der Leitstelle gingen zahlreiche Notrufe ein. Die Polizei regelte an den großen Kreuzungen den Verkehr. An der Badelandkreuzung kam es in der Folge zu einem größeren Unfall mit drei beteiligten Autos und sechs Verletzten, ansonsten registrierte die Polizei lediglich kleinere Karambolagen.

Um 11.05 Uhr lief die Stromversorgung langsam wieder an, um 11.20 Uhr waren bis auf Detmerode und die Nordstadt alle Stadtteile wieder am Netz. „Und um 11.45 Uhr war Wolfsburg wieder komplett mit Strom versorgt“, so LSW-Sprecherin Birgit Wiechert. Früh genug, damit auch das VfL-Spiel gegen die Bayern planmäßig stattfinden konnte.

seb

Dieser Text wurde aktualisiert!

Mehr zum Thema

Betroffen vom Stromausfall war auch das Wolfsburger Klinikum. Wesentliche Bereiche, darunter Intensivstation und Operationssäle, wurden mit Notstromgeneratoren weiter versorgt. Einschränkungen gab es in den Patientenzimmern und im Küchenbereich.

12.03.2014

Ein schwerer Unfall, der in Zusammenhang mit dem Stromausfall in der Stadt steht, ereignete sich am Samstagvormittag auf der Badelandkreuzung. Beteiligt waren drei Autos, sechs Personen wurden leicht verletzt.

09.03.2014

Der große Stromausfall hat am Samstag auch die Produktion bei Volkswagen lahm gelegt. Weit über 1000 Mitarbeiter, die in einer Sonderschicht den Golf bauen sollten, schickte VW nach Hause. Nach WAZ-Informationen müssen über 400 Autos nachproduziert werden.

09.03.2014

Kaum Gäste wegen der Schranke? Für Dieter Reim, Chef des Kolumbianischen Pavillons, liegt es auf der Hand: Seitdem der Parkplatz zwischen Badeland und Eis-Arena abgesperrt ist, bleiben die Gäste weg. Das Problem ist alt, aber jetzt zieht Reim die Notbremse: Im März ist das Restaurant direkt am Allersee deshalb nur noch an den Wochenenden geöffnet.

10.03.2014

Wenn der VfL Wolfsburg heute (15.30 Uhr) in der Bundesliga Bayern München empfängt, dann müssen sich die Heimfans auf große stimmliche Gegenwehr einstellen. Die Polizei rechnet mit bis zu 5000 Bayern-Anhängern.

10.03.2014

Handfester Hunde-Zoff in Vorsfelde: Als Romina Alaimo mit ihrer Hündin Mina am Montagvormittag in Vorsfelde unterwegs war, griff eine unbekannte Frau, die ebenfalls mit ihrem Hund unterwegs war, die 23-Jährige an und schlug ihr auf den Kopf (WAZ berichtete). Alaimo hofft, dass sich Zeugen bei der Polizei melden, die die Attacke beobachtet haben.

10.03.2014
Anzeige