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Weihnachtsmarkt: „Es ist besser als im Vorjahr“

Wolfsburg Weihnachtsmarkt: „Es ist besser als im Vorjahr“

Das neue Konzept des Weihnachtsmarktes kommt an. An den Ständen ist die Stimmung gut - und auch der Veranstalter WMG ist zufrieden. Die WAZ fragte gestern bei den Beschickern nach.

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Wolfsburger Weihnachtsmarkt: Vor allem unterm Glasdach ist viel los. Ausstellerin Joyce Traber ist zufrieden (re.), Ernst Fetscher hingegen wünscht sich mehr Kunden.

„Wir haben an vielen Ecken unser Konzept optimiert und das zeigt Wirkung“, sagt WMG-Geschäftsführer Joachim Schingale. Herz des Weihnachtsmarktes ist zweifellos der überdachte Hugo-Bork-Platz. Am Wochenende herrschte hier ausgelassene Stimmung, die Besucher standen dicht an dicht und auch in der Woche ist das Weihnachtsdorf sehr gut besucht. Dirk Hauser steht mit seiner Enzian-Hütte (Foto unten) unterm Glasdach und ist zufrieden: „Die Kundenfrequenz ist besser als im Vorjahr.“ Aber sie könnte noch besser sein: „Das Wetter war bislang zu regnerisch, zu nass-kalt und der Orkan hat uns eineinhalb Tage gekostet“, so Hauser.

Auch am Stand der Familie Traber laufen die Geschäfte besser als im Vorjahr, vor allem der finnische Flammlachs ist der Renner. Das liege eindeutig am Standort auf dem Hugo-Bork-Platz. „Der ist einfach zentraler als im vergangenen Jahr“, meint Joyce Traber. Unterm Glasdach haben außerdem Timo und Tim Piepenschneider ihre Getränke- und Crêpes-Buden. „Das Flair auf dem Weihnachtsmarkt ist einfach schöner geworden“, sagen sie. Das sei vor allem den gemütlichen Holzhütten zu verdanken.

Nicht ganz so zufrieden ist Ernst Fetscher. Er verkauft originelles Werkzeug: „Es ist sehr ruhig“, bedauert er. Er wünscht sich mehr Kundschaft, ebenso wie Benny Jainz von der zweigeschossigen Almhütte. Die steht vor der City-Galerie - kein optimaler Standort, meint er. „Wir sind vom Hugo-Bork-Platz abgehängt“, sagt Jainz. Außerdem vermisse er Kunsthandwerk, das gehöre zum Markt dazu.

Entsprechende Anbieter nach Wolfsburg zu holen sei äußerst schwierig, räumt Schingale ein. Dass die Stände jenseits des Bork-Platz aber stärker mit im Geschehen sind, daran arbeite die WMG. „Wir wollen auch in diesen Bereich mehr Gemütlichkeit hineinbringen“, verspricht er.

syt

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