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Weihnachtsmarkt: Das sagen die Beschicker aus Wolfsburg

Stände in der Fußgängerzone Weihnachtsmarkt: Das sagen die Beschicker aus Wolfsburg

Etwa ein Drittel der Weihnachtsmarktstände wird von Wolfsburgern betrieben. Die WAZ hat sie besucht.

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Genießbar: Bei Carsten Peter und seinem Team gibt es Burger aller Art.
 

Quelle: Britta Schulze

Stadtmitte.  Über 60 Hütten machen die Porschestraße im Moment zur Weihnachtsmeile: Leckereien, Handwerk und Hochprozentiges locken die Besucher scharenweise in die Fußgängerzone. Unter den Betreibern sind auch zehn Wolfsburger Aussteller, Schausteller und Gastronomen, die zusammen insgesamt 23 der Buden betreiben.

Das Ehepaar Klaus und Elke Hergenröder im Handwerkereck auf Höhe C&A zum Beispiel verkauft Mützen, Weihnachtsartikel und Keramikwaren. Angefangen haben sie damit schon vor der Wende, doch als das Team um Uwe Bergmann die Organisation des Weihnachtsmarkts übernahm, setzten sie aus. „Den Zelten haben wir nicht getraut“, erzählt Elke Hergenröder. Um die Weihnachtsartikel sei es „eher ruhig“, so die Ausstellerin. Vielleicht, weil die jüngere Generation nicht mehr so viel dekoriere, das sei zumindest ihr Eindruck: „Mein Sohn sagt immer zu mir: ,Och Mama, tu doch mal das viele Getüddel weg!’“ Rentabel seien dagegen die Mützen und Strickwaren – und da haben Hergenröders einiges zur Auswahl.

Wärmende Mützen und praktische Geldbörsen

Wärmende Mützen und praktische Geldbörsen: Auch das gibt’s auf dem Weihnachtsmarkt.

Quelle: Britta Schulze
Christophorus-Gemeinde

Christophorus-Gemeinde: Glühwein-Verkauf für den guten Zweck.

Quelle: Britta Schulze

Nur wenige Hütten weiter schenkt die katholische Kirchengemeinde St. Christophorus Glühwein und Punsch zum guten Zweck aus. „Am Wochenende lief es sehr gut“, berichtet Gisela Psenner, die in der Mittagsschicht verkaufte. Der Erlös teilt sich in diesem Jahr auf: Die Hälfte geht an den Caritas Mittagstisch, die andere fließt in ein Projekt der Bondolfi-Mission, die in Simbabwe eine Schule aufbaut.

Auch Gilbert Voß, dessen Familie mehrere Imbiss-Stände betreibt, ist zufrieden: „In den letzten drei, vier Jahren wird der Weihnachtsmarkt ja jedes Mal stärker frequentiert“, so Voß. „Die ersten drei Tage haben solche Feste ja immer ein bisschen Anlaufschwierigkeiten, weil noch nicht alles fertig ist. Aber seitdem läuft es gut!“ Stolz zeigt der Schausteller auch das neue Kinderkarussell, welches das Kinderriesenrad ersetzt: „Das einzige Kinderkarussell mit nur Tassen“ ist seit 2016 dabei.

Voß’ Onkel Carsten Weber betreibt ebenfalls gleich mehrere Buden. Unter anderem die Weihnachts-Cocktailbar, wo es ganz neu in diesem Jahr auch „Flöff“ gibt – heißes Bier mit Apfel und Zimt.

Außerdem mit dabei sind: Angela Delliponti-Schröder mit Poffertjes und Glühweinkutsche, der Bären-Treff, Franco Webers Kuchenzeit, die Genießbar von Carsten Peter, Sülfelder Korn, Pferdewürstchen von Bettina Menzel und Marion Fechner mit ihrem Perlen- und Schmuckstand.

Von Frederike Müller

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