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Weihnachtsmärchen feierte Premiere

Wolfsburg Weihnachtsmärchen feierte Premiere

Das war eine Super-Idee, das Weihnachtsmärchen „Kalif Storch“ als Wiederaufnahme auf den Spielplan zu setzen. Intendant Rainer Steinkamp hatte damit aus der Not eine Tugend gemacht. Am Sonntag feierte das Stück neuerliche Premiere.

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Das kam an: Das Weihnachtsmärchen Kalif Stroch sorgte im CongressPark bei Groß und Klein für Vergnügen.

Quelle: Photowerk (bs)

Eine Neuinszenierung im Theater war wegen der Rundumsanierung des Hauses nicht möglich, also wechselte der Publikumserfolg von 2013 kurzerhand auf die Bühne des CongressParks.

Intendant und Regisseur Steinkamp weiß, was Kinder wollen: Ein quicklebendiges Spiel voller Tempo, Spaß und Spannung. Sandra Keck vom Hamburger Ohnsorg Theater hat das Wilhelm-Hauff-Märchen gründlich überarbeitet und das Spektakel mit zündenden Liedern von Stefan Hiller aufgepeppt. Britta Rollar wiederum hat für die Wolfsburger Einrichtung rasante Choreografien geschaffen, und gemeinsam mit den Songs erhält die Aufführung einen fröhlichen Musical-Anstrich. Für eine tolle Optik sorgen zudem farbenprächtige Bühnenbilder und Kostüme. An aufpolierten Regie-Einfällen mangelt es ebenfalls nicht.

Das spielfreudige Ensemble ist unverändert. Hartmut Fiegen als Kalif Chasid und Rudolf Schwarz als sein Vertrauter Mansor durchleiden zum Vergnügen der Zuschauer eine abenteuerliche Zeit als verwunschene Störche. Mit dem Happy End aber hat Chasid die schöne Prinzessin Shalimar (Jenny Klippel von entzückendem Liebreiz) auch vom Fluch des bösen Zauberers (Nicolai Radke darf lustvoll gemein sein) befreit, der nun selber als garstiger Frosch endet.

Stephanie Petrowitz zieht alle darstellerischen Register des zänkischen Eheweibes von Mansor; als noch unerfahrene kleine Hexe misslingt Lena Stamm sehr hübsch auch das simpelste Kunststück, während Tim Schaller als ihr pfiffiger Kollege immerhin schon eine ganze Schulklasse in Kamele verwandeln kann.

km

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