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Stadt Wolfsburg Weihnachtsmärchen begeistert 30.000 Besucher
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Weihnachtsmärchen begeistert 30.000 Besucher
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13:41 27.12.2017
Letzte Vorstellung: Die 40. Vorstellung von „Die kleine Meerjungfrau“ war gleichzeitig die letzte des diesjährigen Weihnachtsmärchens. Quelle: Sebastian Bisch
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Wolfsburg

Abschied von der „Kleinen Meerjungfrau“: Am Freitag fiel der letzte Vorhang zum diesjährigen Weihnachtsmärchen im Scharoun Theater (die WAZ berichtete anlässlich der Premiere im November). Wie immer war diese Vorstellung überwiegend erwachsenen Zuschauern vorbehalten. Ein schöner Brauch, einst von Ehrenintendant Hans Thoenies eingeführt, von seinem Nachfolger Rainer Steinkamp gern übernommen. Wie immer war das Haus einschließlich der Stehplätze ausverkauft, es gab donnernden Applaus und stehende Ovationen.

Der letzte Vorhang ist gefallen: Mit 40 Vorstellungen vor rund 30.000 Besuchern war das diesjährige Weihnachtsmärchen „Die kleine Meerjungfrau“ ein voller Erfolg.

Weihnachtsmärchen hin oder her - die „großen“ Zuschauer hatten in dieser letzten (Abend-)Vorstellung ebenso ihren Spaß an der eigentlich tieftraurigen Geschichte von Hans Christian Andersen wie zuvor die ganz jungen Besucher. Sandra Keck jedoch hatte das im Original bedrückende Märchen kindgerecht bearbeitet, mit eingängigen Liedern von Stefan Hiller in ein spannendes Familienmusical umfunktioniert, von Regisseur Steinkamp in der kunterbunten Video-Unterwasserwelt einfallsreich in Szene gesetzt. Meerjungfrau Michelle und ihr Traumprinz kriegen sich, die boshafte Meerhexe Gundula wird bestraft, und alle anderen freuen sich, singen und tanzen (temperamentvolle Choreographie: Britta Rollar). Ein Happy End, wie es perfekter nicht sein kann.

Wie üblich hatten für diese letzte Aufführung, zum überschwappenden Vergnügen des Publikums, Schauspieler und Techniker zahlreiche Gags und optische Überraschungen eingebaut.

Zum abschließenden Fazit lässt sich sagen, dass die insgesamt 40 Vorstellungen mit rund 30.000 Besuchern zu 93 Prozent ausgelastet waren. Ein prächtiges Ergebnis für Rainer Steinkamp, das siebenköpfige Ensemble und die vielen unsichtbaren Helfer im Hintergrund. Es wird nicht einfach sein, diesen Erfolg im kommenden Jahr noch einmal zu toppen.

Von Katrin Mauke

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