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Weiche Knie und gruselige Momente

Die WAZ testet den Rummel Weiche Knie und gruselige Momente

Höher, weiter, schneller - die Karussells auf dem Rummel sind zwar auch rasant, aber auch ein Spaß für die ganze Familie. Zum Auftakt gestern machte Tim Schulze (27) für die WAZ den großen Rummel-Test, hier sein Bericht:

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Manchmal muss man zu seinem Glück gezwungen werden: Für die WAZ testete Tim Schulze gestern den Rummel. Im Apollo 13 verließ ihn ein bisschen der Mut.

Quelle: Roland Hermstein

Wolfsburg. Ich habe langjährige Rummel- und Freizeitpark-Erfahrung. So schnell haut mich nichts um. Deshalb startet der Test mit der Achterbahn Drifting Coaster. Hier sitzt man zu viert, die Gondel bewegt sich zusätzlich. Für mich könnte die ganze Fahrt etwas rasanter sein, aber da bin ich wohl nicht der richtige Maßstab.

Fahrt nehme ich im Big Spin auf. Die zwölfarmige, sich im Kreis drehende Krake macht mir keine Angst, ich bin eingefleischter Big-Spin-Fan! Während ich drin sitze, muss ich an James Bond decken: Geschüttelt und nicht gerührt! Weiter geht‘s im Black Pearl, die Schiffsschaukel trägt den Namen des Schlachtschiffes aus dem Hollywood-Streifen „Fluch der Karibik“. Eindeutig ein Riesenspaß für die ganze Familie. Gleiches gilt für Happy Sailor, ein Rummel-Klassiker. Die Boote drehen sich wellenartig im Kreis. Mir macht‘s extrem viel Spaß.

Neu auf dem Rummel ist Encounter: Eine richtig gelungene Mischung aus Gruselbahn und Simulator. Ehrlich: Ich habe mich mehrfach erschrocken, eindeutig nichts für schwache Nerven!

Auf den Schreck gönne ich mir eine Altbierbowle in „Ehlers kleiner Kneipe“. Guido und Dagmar Ehlers kommen seit 1980 nach Wolfsburg zum Schützenfest und stehen immer an derselben Stelle. Das Bier schmeckt super, ich kühle etwas ab und bin bereit für Apollo 13. Und der Anblick dieses Karussells beschert mir dann doch weiche Knie: Die Gondel soll mich 55 Meter in die Höhe tragen und kreiselnd runterfahren. Puuuh. Die Mitarbeiter tragen orangefarbene Nasa-Overalls und reden mir Mut zu. Augen zu und durch! Es lohnt sich, wie ich wenig später feststelle.

Dann wage ich mich in den Tower, das größte transportable Hochhaus. Es steht zum ersten Mal auf dem Wolfsburger Schützenfest und ich bin neugierig: Darin warten einige Stolperfallen und Überraschungen auf mich, aber oben angelangt genieße ich eine herrliche Aussicht auf einen wahnsinnig schönen Rummel. Und außerdem gibt es eine Bar - perfekte Mischung! Wie der gesamte Rummel. Fazit: Wer nicht herkommt, verpasst etwas!

ts/jes

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