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Wegen illegaler Geldgeschäfte: Groß-Razzia in Schillerstraße!

Wolfsburg Wegen illegaler Geldgeschäfte: Groß-Razzia in Schillerstraße!

Riesige Aufregung am Mittwochmittag in der Schillerstraße: Mit drei Einsatzfahrzeugen und 25 Beamten rückten Bundespolizei und Staatsanwaltschaft an, kistenweise schleppten die Beamten Beweismaterial aus einer Wohnung.

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Großrazzia in der Schillerstraße: Bundespolizei und Staatsanwaltschaft durchsuchten eine Wohnung. Es ging um illegale Geldgeschäfte mit Syrien.

Quelle: Photowerk (rpf/2)

Es ging um illegale Geldgeschäfte.

Gegen 12.30 Uhr fuhr die Bundespolizei mit drei Bullis in der Wolfsburger Innenstadt vor. Von zwei Seiten umstellten die Polizisten ein Wohnhaus in der Schillerstraße - und durchsuchten dann die Wohnung: Viele Kisten mit Beweismaterial schleppten die Einsatzkräfte heraus. „So einen großen Polizei-Einsatz habe ich hier noch nie gesehen“, so Geschäftsmann Wolfgang Heuberger.

Grund für den Einsatz war ein 49-jähriger Mann, der in Hannover mit seiner Ex-Frau (55) in deren Laden illegale Geldgeschäfte mit Syrern abgewickelt haben soll. Inzwischen lebt der 49-Jährige mit seiner neuen Frau in einer Wohnung in der Schillerstraße - die Polizei durchsuchte den Laden in Hannover und die Wohnung in Wolfsburg.

Bei den illegalen Geldgeschäften soll es sich um „Hawala-Banking“ handeln. Dabei wird Geld über ein Privat-System vorbei an Banken und Behörden an Dritte zumeist im arabischen Raum weitergeleitet. Dieses System ist in Deutschland ohne Genehmigung verboten, um Geldwäsche, Waffenhandel oder Terror-Finanzierung zu verhindern. „Das Strafgesetz sieht Freiheitsstrafen von bis zu drei Jahren vor“, so Oliver Eisenhauer, Staatsanwalt aus Hannover.

Der Großeinsatz sorgte beim Geschäft "Kai's Welt der Spiele" zudem für Aufregung. Mehrere Anrufer fragten, ob die Durchsuchung den Laden beträfe - er liegt direkt gegenüber der durchsuchten Wohnung. Inhaber Kai Hildebrandt betonte im Gespräch mit der WAZ: "Wir haben mit dieser Aktion absolut nichts zu tun."

rpf

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