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Wegen Schäden: Schutznetze sichern das Glasdach

Hugo-Bork-Platz Wegen Schäden: Schutznetze sichern das Glasdach

Schöne Bescherung auf dem Weihnachtsmarkt: Unbekannte haben durch Steinwürfe einige Platten des Glasdachs auf dem Hugo-Bork-Platz beschädigt. Die Stadt lässt jetzt zur Sicherheit Fangnetze unter den fünf betroffenen Glaselementen anbringen.

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Vorsichtsmaßnahme: Der Austausch der beschädigten Scheiben war kurz vor Beginn des Weihnachtsmarktes nicht möglich. Die Fangnetze sollen im Falle extremer Schneelasten schützen.

Wolfsburg. Sicherheitsaktion auf dem Hugo-Bork-Platz. Die Stadt ließ am Donnerstag das erste von fünf Fangnetzen unter einzelnen Elementen des Glasdachs montieren – Unbekannte hatten durch Steinwürfe Risse in den Elementen erzeugt. Laut Stadt bestehe aber kein Grund zur Sorge: Die Schutzmaßnahme solle lediglich eine mögliche Gefährdung im Falle extremer Schneelasten ausschließen.

Die feinen Haarrisse, die von unten mit bloßen Auge kaum zu erkennen sind, waren bereits vor einigen Wochen entstanden. „Unbekannte haben sie durch Steinwürfe mutwillig herbeigeführt, wie ein Gutachten ergeben hat“, sagt Stadt-Sprecher Ralf Schmidt. Der wohl mehrere zehntausend Euro teure Austausch der kompletten Glasplatten sei zwar ausgeschrieben, vor Beginn des Weihnachtsmarkts aber nicht mehr möglich gewesen. Darum bestellte die Stadt auf dem Expressweg spezielle grüne Schutznetze, die ein wenig an die Netze von Fußballtoren erinnern. Eine Dachdeckerfirma sollte die fünf Netze im Auftrag der Stadt am Donnerstag mittels eines kleinen Hubwagens und großer Kabelbinder anbringen, und das vor der Öffnung der Weihnachtsmarktbuden um 11 Uhr. Zu Mittag war aber erst ein Netz montiert, der betroffene Bereich weiter mit Flatterband abgesperrt. Einige Weihnachtsmarkt-Beschicker und Geschäftsleute fanden das offenbar wenig lustig wie auch die WMG, die entschied: Feierabend, in den nächsten Tagen kann es weiter gehen, aber immer nur morgens.

Grund zur Sorge bestehe in keinem Fall, betont die Stadt. Die Maßnahme diene unterm Strich lediglich dazu, „bei möglicher erhöhter Schneelast eine Gefährdung prophylaktisch auszuschließen“, sagt Sprecher Ralf Schmidt.

Von Ulrich Franke

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