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Stadt Wolfsburg Wechselnde Verkehrsführung: So läuft es auf der A-39-Baustelle
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Wechselnde Verkehrsführung: So läuft es auf der A-39-Baustelle
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19:23 03.08.2018
Nadelöhr Mörser Knoten: Autofahrer auf der A 39 müssen auch weiterhin mit Staus und Verzögerungen rechnen. Quelle: Jörn Graue
Wolfsburg

Seit Mittwoch gibt es auf der A 39 morgens zwei Fahrspuren in Richtung Wolfsburg, mittags wird dann getauscht und zwei Fahrstreifen führen in Richtung Löwenstadt. Freitag am späten Vormittag sahen sich Landesbehörde und ADAC das erstmals in Niedersachsen eingesetzte System an. Tenor: Die Autofahrer müssen sich zunächst daran gewöhnen, die Hauptverkehrsbelastung steht aber noch bevor.

Die Breite der Wechselspur in der Mitte beträgt 2,90 Meter. „Freigegeben ist diese für Fahrzeugbreiten bis maximal 2,20 Meter“, sagt Wolfgang Müller, Verkehrsexperte beim ADAC Niedersachsen/Sachsen-Anhalt. „Durch die Betonwände wirkt die Spur optisch allerdings schmaler“, erläuterte er. Die übrigen Streifen sind 3,20 Meter breit.

Entscheidend ist es aus Sicht des ADAC, den Verkehrsfluss auch im Baustellenbereich aufrecht zu erhalten. „Das sorgt für Sicherheit“, so Müller. Die meisten Unfälle würden sich erfahrungsgemäß nicht im Baufeld selbst, sondern bereits deutlich davor ereignen.

Eine Anregung des ADAC für die Baustelle, die mit einer Fahrbahnerneuerung auf einer Länge von 5,1 Kilometern zwischen dem Kreuz Wolfsburg/Königslutter und der Anschlussstelle Flechtorf in Fahrtrichtung Wolfsburg startet, war ein früheres Überholverbot für Lastwagen. Das begann bislang zwei Kilometer vor dem kritischen Bereich, diese Distanz soll jetzt verdoppelt werden.

Fahrt auf der Wechselspur: Die Verkehrsführung im Baustellenbereich ist flexibel. Quelle: Jörn Graue

Am Freitagmittag waren Arbeiter zwischen Flechtorf und Mörse auf einer Länge von 500 Metern mit dem maschinellen Zerschneiden von Asphalt befasst. „In dem Bereich wurden Verdachtspunkte für Kriegsaltlasten gefunden, deshalb müssen wir so behutsam wie möglich vorgehen“, erläuterte Bernd Mühlnickel, Leiter der Wolfenbütteler Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr.

Auf der A 39 bei großer Hitze: Behördenchef Bernd Mühlnickel (l.) erläuterte am Freitagmittag die Arbeiten. Quelle: Jörn Graue

„Bislang liegen wir im grünen Bereich“, bilanzierte Mühlnickel gestern mit Blick auf die frischen Erfahrungen mit der Wechselverkehrsführung. Er machte aber auch klar, dass die Verkehrsbelastung auf der A 39 in den kommenden Tagen noch zunehmen werde. „Bei Schwachstellen handeln wir“, betonte er.

Von Jörn Graue

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