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Stadt Wolfsburg Was passiert mit der Baulücke am Nordkopf?
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Was passiert mit der Baulücke am Nordkopf?
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06:00 04.09.2018
Baulücke zwischen Markthalle und Jobcenter: Einladend sieht der Platz am Eingang zur Porschestraße schon seit einiger Zeit nicht mehr aus Quelle: Britta Schulze
Wolfsburg

Wegen der Hitze ist der Rasen völlig verdörrt, am Pfauenbrunnen sind an mehreren Stellen Mosaiksteine herausgebrochen, die großen, grünen Bänke sind von oben bis unten vollgesprayt – die große Fläche zwischen Markthalle und Agentur für Arbeit am Nordkopf bietet keinen schönen Anblick. Zumal sich seit dem Hertie-Abriss im Jahr 2007 kein Investor für die große Fläche am Eingang zur Porschestraße fand. Das könnte sich allerdings ändern.

„Es gibt Pläne, dass sich absehbarer Zeit etwas tut“

Die Wolfsburg Wirtschaft und Marketing Gmbh (WMG), für die Investorensuche verantwortlich, ist zumindest vorsichtig optimistisch. „Konkrete Projekte gibt es noch nicht“, sagt zwar WMG-Sprecherin Rebecca Koch. Aber: „Es gibt durchaus Pläne, die dafür sorgen könnten, dass sich in absehbarer Zeit etwas tut“ – das wäre ein weiterer Schritt nach vorn für den Nordkopf.

Nutzbare Kunstwerke: Die großen, grünen Bänke am Nordkopf sind von oben bis unten mit Graffiti beschmiert. Quelle: Britta Schulze

Doch was wird bis dahin aus der wenig ansehnlichen Fläche am Eingang zur Innenstadt? Der Zustand des Rasens liegt am heißen Sommerwetter, das Gras dürfte sich erholen. Immerhin ist dafür gesorgt, dass sich hier kein Abfall türmt. „Das Sammeln von Müll und die Papierkorb-Leerung erfolgen jeweils freitags und montags“, so Stadtsprecher Ralf Schmidt.

Die großen, grünen Bänke sind mit Graffiti verunstaltet

Schlimmer steht’s um die großen, grünen Bänke, eigentlich als nutzbare Kunstwerke gedacht – sie sind mit Graffiti verunstaltet. „Die Bänke werden im Winter reingeholt und falls nötig überarbeitet und gestrichen“, heißt es bei der Stadt – in diesem Winter dürfte es nötig sein.

Wolfsburger Wahrzeichen: Am Pfauenbrunnen des Künstlers Paul-Kurt Bartzsch sind viele Mosaiksteine herausgebrochen. Quelle: Britta Schulze

Sorgen bereitet auch der Pfauenbrunnen, der an den Bushaltestellen des ZOB steht, ein Wolfsburger Wahrzeichen, das einst der Künstler Paul-Kurt Bartzsch schuf. Erneut sind an vielen Stellen Mosaiksteine herausgebrochen, im Wasserbecken sogar an zwei handtellergroße Stellen. Die Stadt weiß um das Problem. „Das witterungsbedingte – insbesondere frostbedingte – Abplatzen der Steinchen konnte durch den Winterschutz eingedämmt werden. Dennoch hinterlassen hohe Luftfeuchtigkeit und Frost Spuren“, so Jan Niklas Schildwächter, Sprecher der Stadt. „Hinzu kommt, dass der Pfauenbrunnen auch von Personen betreten werden kann.“ Doch die Stadt macht allen Hoffnung, die sich um das alte Wolfsburger Wahrzeichen sorgen. Schildwächter: „Die Möglichkeit einer sinnvollen und nachhaltigen Reparatur zum gegenwärtigen Zeitpunkt wird aktuell geprüft“.

Von Carsten Baschin

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