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Warnung! Einbrüche in der Urlaubszeit

Wolfsburg Warnung! Einbrüche in der Urlaubszeit

Die Sommerferien in Niedersachsen haben bereits begonnen, viele Betriebsferien in der Region Wolfsburg-Helmstedt stehen unmittelbar bevor. Daher warnt die Polizei Wolfsburg-Helmstedt davor, dass Wohnungen oder Häuser unbeaufsichtigt oder nicht ausreichend  geschützt zurückgelassen werden.

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Die Polizei Wolfsburg warnt vor Einbruchdiebstahl in der Urlaubszeit. Diese Tipps sollten sie beherzigen:

Quelle: Archiv

Dies sind ideale Ziele für  Einbrecher, die auch in der Ferienzeit aktiv sind. Bis zu zwei  Dutzend Taten registriert die Polizei durchschnittlich jedes Jahr  sowohl für den Landkreis Helmstedt als auch für das Wolfsburger  Stadtgebiet jeweils in den beiden Urlaubsmonaten Juli und August.  Jeder zehnte Einbruch ereignet sich damit zur Urlaubszeit.

> Einbrüche am Hageberg und Reislingen-Südwest

Einbrecher nutzen häufig gerade diese Zeit, in der Häuser oft für  wenige Wochen unbewohnt sind, für ihre Zwecke aus. Die Täter sind in  der Regel auf Bargeld, Computer, Schmuck oder Mobiltelefone aus. Im  Fokus der Einbrecher liegt Beute, die sich leicht transportieren und  schnelle Gewinne erwarten lässt. Nur jeder sechste Einbruch in der  Region wird wie auch im Bundesdurchschnitt aufgeklärt.

Da etwas mehr als ein Drittel aller Taten im Versuchsstadium  stecken bleiben, lohnt sich der Einsatz von geeigneter  Sicherungstechnik an Türen und Fenstern. Wenn Einbrecher nicht  schnell ihr Ziel erreichen, brechen sie ab. Eine gut funktionierende  Nachbarschaft ist zum Schutz vor Einbrechern ebenso wichtig.  Gemeinsam lasse sich mit mehr Aufmerksamkeit der Schutz vor  Einbrechern deutlich erhöhen. Die Montage von Sicherheitsschlössern  und Sperrriegeln sei noch kurzfristig zu realisieren.

Wohnungseinbrüche geschehen in der Urlaubszeit im Gegensatz zu den typischen Dämmerungseinbrüchen in der dunklen Jahreszeit am hellen  Tag, meist am späten Vormittag oder in der Mittagszeit. Einbrecher  hebeln in erster Linie Fenster oder Terrassentüren auf. In vielen  Häusern sind immer noch Fenster von einfacher Qualität eingebaut, die schon mit einem größeren Schraubendreher schnell zu öffnen sind. Die  Täter sind in der Regel keine Profis, sondern suchen die Gelegenheit  und achten besonders auf äußere Anzeichen, dass Häuser unbewohnt  sind: ungepflegter Rasen, eine leere Mülltonne oder ständig  heruntergelassene Rollläden und überfüllte Briefkästen machen Ganoven auf das Haus aufmerksam. Betroffene, in deren Häuser und Wohnungen  eingebrochen wurde, leiden im Nachhinein oft unter Angstzuständen.  Nicht selten sind die Folgen sogar so groß, dass Betroffene in eine  andere Wohnung ziehen. Auch vor diesem Hintergrund ist der Schutz vor Wohnungseinbrüchen eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, bei der alle gefordert sind, aufeinander zu aufzupassen.

Sehr wirksam ist, wenn mit Hilfe von Nachbarn, Freunden oder  Familienangehörigen in der Urlaubszeit der Eindruck vermittelt werde, das Haus sei bewohnt. Dies könne geschehen, indem sie den Briefkasten leeren sowie Vorhänge, Beleuchtung, Radio und Fernseher zu  unregelmäßigen Zeiten betätigen. Rollläden sollten morgens  hochgezogen und abends heruntergelassen werden. Anrufbeantworter  sollten immer ausgeschaltet werden. Eine Abwesenheitsnotiz auf dem  Anrufbeantworter ist ein Freifahrtschein für potenzielle Einbrecher.  Auch in sozialen Netzwerken wie Facebook sollten keine Urlaubsfotos  gepostet oder gar der Zeitraum genannt werden. Größere Mengen Bargeld haben im Haus nichts verloren. Auch Notebook und Schmuck sollten  weggeschlossen oder im Bankschließfach deponiert werden.

ots

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