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Stadt Wolfsburg Warnstreik in Wolfsburg legt Nahverkehr lahm
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Warnstreik in Wolfsburg legt Nahverkehr lahm
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09:43 12.04.2018
Warnstreik bei der WVG: Der Nahverkehr in Wolfsburg ist am Donnerstag stark eingeschränkt. Quelle: Archiv
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Wolfsburg

Die Busfahrer der WVG legen den ganzen Tag die Arbeit nieder. Nur Subunternehmer fahren. Den mächtig ausgedünnten Fahrplan finden Interessierte hier.

Wegen des Streiks bleibt die Kita am Schlosspark in Fallersleben am Donnerstag geschlossen. Eingeschränkt geöffnet sind die Kinder- und Familienzentrum Vorsfelde, die Kindertagesstätte am Klinikum, die Kita in der City, die Kita an den Teichen in Detmerode und das Kinder- und Familienzentrum in Westhagen. Wie gewohnt geöffnet sind die Kita am Gutspark in Mörse und die Kita hinter den Gärten in Kästorf.

Auch die Müllabfuhr streikt

Durch den Streik bei der Wolfsburger Abfallwirtschaft und Straßenreinigung (WAS) fällt am Donnerstag eine Bioabfalltour mit rund 400 Abfallbehältern im Bereich Heiligendorf und Barnstorf aus. Die WAS wird diese Tour am Freitag, 13. April, nachholen. Die Bewohner sollen die Mülltonnen bis zum Freitag am Straßenrand stehen lassen, teilte die Stadt mit.

Die Betreuung von Schülern an Ganztagsschulen ist am Donnerstag nur eingeschränkt möglich. „Eine Einrichtung von Notgruppen kann wie im Kitabereich nur bei Dauerstreiks vereinbart werden“, erklärte die Stadt. Mehr Informationen geben die jeweiligen Schulen – allerdings können auch die Schulsekretariate nur eingeschränkt erreichbar sein.

Große Verdi-Kundgebung in Hannover

Um 11.30 Uhr erwartet die Gewerkschaft Verdi rund 8000 streikende Angestellte aus ganz Niedersachsen auf dem Opernhausplatz in Hannover. Hauptredner soll Verdi-Chef Frank Bsirske sein. Auf dem Marktplatz in Bremen ist eine Kundgebung mit rund 2500 Teilnehmern geplant.

Bundesweit legen Tausende Angestellte von Bund und Kommunen seit einigen Tagen ihre Arbeit nieder, weil sie vor den Tarifverhandlungen am 15. und 16. April Druck auf ihre Arbeitgeber machen wollen. Verdi fordert für die Beschäftigten sechs Prozent mehr Lohn. „Wenn diese Verhandlungen zu keinem vernünftigen Ergebnis führen nächste Woche, dann werden wir mit Eskalationen noch ganz anderen Ausmaßes rechnen müssen“, sagte der Verdi-Vorsitzende Frank Bsirske am Dienstag.

Aktuelle Informationen zum Warnstreik in Wolfsburg gibt es von der Stadt Wolfsburg hier.

Von der Redaktion

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